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Zum Hansetag nach Holland: Kogge „Wissemara“ auf Kurs

Rostock Zum Hansetag nach Holland: Kogge „Wissemara“ auf Kurs

Die sechs Hansestädte aus Mecklenburg-Vorpommern präsentieren sich beim Internationalen Hansetag im niederländischen Kampen. Nächster Gastgeber für dieses traditionelle Treffen wird 2018 Rostock sein.

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Die „Wissemara“ (rechts) trifft am Mittwoch in Kampen (niederlande) ein. Dort nimmt sie am Internationalen Hansetag tei. (links im Bild: die „Atalanta“)

Quelle: H.-J. Zeigert

Rostock. Es hat Tradition, dass Abgesandte aus den sechs Hansestädten in Mecklenburg-Vorpommern bei den neuzeitlichen Hansetagen dabei sind. Seit 1980 finden diese Treffen jährlich in einer anderen Hansestadt Europas statt. Donnerstag beginnt in Kampen (Niederlande) der 37. Internationale Hansetag.

Dieses Jahr hat der Besuch der Stadtoberhäupter von Rostock, Wismar, Stralsund, Greifswald, Demmin und Anklam aber eine besondere Bedeutung. Rostock ist im Juni 2018 Ausrichter des nächsten Hansetages, eingebettet in die Feier zum 800. Stadtjubiläum. 130 Hansestädte in 16 Ländern haben bereits zugesagt, in Rostock Flagge zu zeigen. „Mit vielen Partnern wollen wir in Kampen Absprachen für ihren Besuch in Rostock treffen“, sagt Projekt-Koordinatorin Rita Berkholz.

Den Koggen, darunter der „Wissemara“,  kommt beim Rostocker Hansetag besondere Bedeutung zu: Wie im Mittelalter sollen sie für den Preis von 800 Euro Waren aus befreundeten Hansestädten an die Warnow transportieren. Die an den Stadtgeburtstag angelehnte Summe kommt dem Erhalt der Koggen zugute.

Neun Nachbauten historischer Koggen gibt es in Europa, wie aus der „Koggenfibel“ des Rostocker Autors Udo Horn hervorgeht. Sechs der Repliken werden von Trägervereinen in Deutschland betrieben, je eine in Schweden, Litauen und den Niederlanden.

Elke Ehlers

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