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Zwei Wochen Vorsprung für Schulanbau

PAPENDORF Zwei Wochen Vorsprung für Schulanbau

Die großen Betonmischer sind verschwunden, die Fassade steht. Jetzt dreht sich alles um Mörtel, Kelle, Kabel und Rohre. Der Anbau der Warnowschule in Papendorf kommt voran.

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Sachbearbeiterin Astrid Engel und Planer Julian Niewelt besprechen den nächsten Bauabschnitt.

Quelle: Mathias Otto

Papendorf. Die großen Betonmischer sind verschwunden, die Fassade steht. Jetzt dreht sich alles um Mörtel, Kelle, Kabel und Rohre. Der Anbau der Warnowschule in Papendorf kommt voran. Und zwar schneller als gedacht. „Wir konnten seit Beginn immer Zeit rausholen, wenn wir welche verloren hatten. Man kann sagen, dass wir ein bis zwei Wochen Vorsprung haben“, äußert sich Planer Julian Niewelt vorsichtig. „Man weiß ja nicht, was noch kommt. Jedenfalls hat uns der Winter bisher keinen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Diese positiven Nachrichten klingen für Schulleiterin Brigitte Willert wie Musik in ihren Ohren. „Wir platzen aus allen Nähten“, fasst sie die derzeitige Situation zusammen. 555 Schüler werden seit diesem Schuljahr unterrichtet, 25 mehr als im vergangenen Jahr. Fürs kommende Schuljahr werden sogar noch mehr Schüler erwartet.

Platz für alle Mädchen und Jungen der ersten bis zehnten Klassenstufe ist nicht. „Wir mussten sogar schon in die Fachräume, in die Aula, Cafeteria wechseln und ins Mehrgenerationenhaus ausweichen“, sagt sie. Eine vergrößerte Fläche zum Unterrichten wünscht sie sich deshalb schon lange. Beschlossen wurde das Projekt vor zwei Jahren. Die Wünsche der Schulleiterin und Lehrer wurden im Konzept berücksichtigt. Zusätzlicher Bedarf besteht für vier allgemeine Unterrichtsräume, zwei Fach- und acht weitere Räume zur Vorbereitung, außerdem für eine Mensa mit 100 Plätzen.

Die Planer haben sich Gedanken gemacht, wie dieser Bereich künftig so ausgebaut werden kann, dass er attraktiver wird. „Bisher können die Schüler ihr Mittagessen nur in einer kleinen Ausgabeküche abholen. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Die neue Mensa wird zwar nicht für alle Schüler gleichzeitig reichen, durch den Anbau haben sie aber genügend Platz, ohne dafür lange warten zu müssen“, erklärt Julian Niewelt. Durch mobile Trennwände kann die Mensa später sogar in drei Bereiche getrennt werden und ist somit auch als Veranstaltungsraum ausgelegt. Auch der bisherige Schulteil, der Altbau, wird dem Anbau angepasst. Die Räume bekommen eine neue Nutzung und erhalten neue Fußböden sowie Heizungen. „Dazu werden auch Grundrisse verändert und einige Wände versetzt“, so Julian Niewelt. Damit soll der spätere Übergang zum neuen Anbau vorbereitet werden.

Im Frühjahr bekommt der Neubau eine neue Fassade, danach werden die Räume gestaltet. Zusammenrücken müssen die Schüler nur noch ein Schulhalbjahr. „Wir sind optimistisch, den Innenausbau bis spätestens zum Ende der Sommerferien beendet zu haben“, so Astrid Engel.

 



Mathias Otto

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