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Zwei neue Namen fürs Ehrenbuch

SCHWAAN Zwei neue Namen fürs Ehrenbuch

Das Ehrenbuch der Stadt Schwaan hat zwei neue Einträge: Fritz Wolbring und Rudolf Kerl. 2010 war das Buch erstmals beschrieben worden — mit Namen besonders engagierter Bürger, wie Lisa Jürß und Fritz Luckmann.

Schwaan. 2011 folgten Siegfried Kobs und Hans-Peter Herrmann, 2012 der frühere Bürgermeister Peter Faix.

Der pensionierte Lehrer Rudolf Kerl, von seinen Freunden und Kollegen liebevoll Rudi genannt, wurde 1940 in Polen geboren und wuchs in Brandenburg auf. 1963 kam er mit zehn weiteren Junglehrern und seiner Frau nach Schwaan. Von Anfang an engagierte sich der Geschichts- und Sportlehrer auch für den außerschulischen Sport, fast 13 Jahre lang etwa als Kreisturnrat. Nach der Wende übernahm er den Vorsitz im Schwaaner Sportverein.

„Ich wollte nie auf halbem Wege stehen bleiben und bin immer vorwärts gegangen“, sagt der heute 72-Jährige. Der zweifache Vater und zweifache Opa ist Übungsleiter für die Alten Herren im Volleyball, Stadtvertreter für Die Linke und stellvertretender Bürgervorsteher. „Rudi Kerl wird von vielen geschätzt wegen seiner Fairness auch im privaten und gesellschaftlichen Leben“, so Laudator Rüdiger Zöllig beim Empfang des Bürgermeisters.

Die Urkunde für Fritz Wolbring (72) überreichte Bürgervorsteher Horst Lippert. Wolbring wurde 1940 in Laage geboren, wuchs bei Schwaaner Pflegeeltern auf. „Mein Vater hat mich so positiv angehalten zu lernen — daran denke ich heute oft zurück“, erzählte er. Ein Stipendium ebnete ihm den Weg zum Abitur. Als Lehrer für Musik und Deutsch kehrte Wolbring 1964 an seine Schule zurück. Hier habe „Fritze“ drei Generationen „mit großem Erfolg“ unterrichtet, so Lippert. Wolbring leitete den Chor und wurde nach der Wende zum Schulleiter gewählt. „Das war ein Jubelmoment“, erinnert er sich. Mit 62 Jahren verließ Wolbring die Schule aus gesundheitlichen Gründen. Seitdem verbringt er seine Zeit im Garten oder im Paddelboot, mit seiner Frau, drei Kindern und acht Enkelkindern. Mit großer Leidenschaft widmet er sich auch der plattdeutschen Sprache und dem Sammeln Schwaaner Anekdoten.

Kerstin Erz

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