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Rostock Zweitliga-Volleyballer feiern richtungsweisenden Sieg
Mecklenburg Rostock Zweitliga-Volleyballer feiern richtungsweisenden Sieg
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00:01 29.01.2018
Puh, das war knapp! Warnemündes Spieler klatschen nach dem Volleyball-Krimi ab. Im Hintergrund applaudieren die Fans. Quelle: Fotos: Oliver Behn (2), Verein
Rostock

Riesenjubel bei den Volleyballern des SV Warnemünde: Nach dem hart erkämpften 3:2 (25:19, 24:26, 25:22, 16:25, 15:11)- Erfolg gegen den TVA Hürth fielen sich Spieler und Verantwortliche erleichtert in die Arme. Es war kaum zu übersehen, dass die Ostseestädter unter großem Druck gestanden hatten. Die 400 Zuschauer in der heimischen Ospa-Arena feierten ausgelassen ihr Team. Durch den Sieg im Kellerduell gegen den Tabellenletzten aus der Nähe von Köln landeten die Gastgeber einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 2. Volleyball-Bundesliga Nord.

Erleichterung beim SV Warnemünde: Aufsteiger besiegt den TVA Hürth mit 3:2

Dementsprechend stolz war SVW-Coach Christian Hinze auf seine Mannschaft. „Die Jungs haben die Nerven bewahrt und ihre Qualitäten in einem enorm wichtigen Spiel unter Beweis gestellt“, lobte Hinze, der nach dem zweistündigen Fünf-Satz-Krimi sichtlich erleichtert war.

Erneut ohne die beiden etatmäßigen Diagonalangreifer Eric Nikolaus und Efrain Förster sowie ohne einige angeschlagene Spieler ging der SV Warnemünde in die richtungsweisende Partie. Dennoch brauchten die Hausherren nicht lange, um ins Spiel zu finden. Den ersten Satz entschieden sie souverän mit 25:19 für sich.

Doch die Gäste aus Nordrhein- Westfalen kämpften sich zurück, nutzten Abstimmungsprobleme im Warnemünder Defensivverbund und glichen wenig später zum 1:1 nach Sätzen aus.

„Das war ein typisches Spiel für uns in dieser Saison“, sagte Libero Lucas Kowalkowski, der auf Warnemünder Seite zum Spieler des Spiels gewählt wurde. „Uns fehlte wieder einmal die Konstanz über längere Phasen“, kritisierte der 25-Jährige.

Tatsächlich hatten die Warnemünder am Sonnabendabend trotz des Sieges auch Grund, sich zu ärgern. Denn die Tatsache, dass die Hausherren erst im Tie-Break die Partie für sich entschieden und damit statt drei nur zwei Zähler auf ihr Punktekonto wanderten, schmälerte ein wenig die Freude über den dritten Saisonsieg.

„Schade, mit einem 3:1 hätten wir die Hürther noch weiter distanziert. Aber dazu waren wir nicht in der Lage“, meinte Trainer Christian Hinze. Seine Mannschaft spielte nach dem Ausgleich zum 1:1 zwar wieder überzeugender auf, eine vorzeitige Entscheidung verpasste sie jedoch. „Besonders im Aufschlag waren wir nicht druckvoll genug“, bemängelte der 38-jährige Hinze. Das gab den Gästen erneut die Chance zurückzuschlagen. Sie gewannen den vierten Satz. Im Tie-Break bewies der Zweitliga-Aufsteiger aus Rostock jedoch seine Nervenstärke und sicherte sich den Erfolg.

Nach zuletzt drei sieglosen Partien in Folge gelang den Warnemündern damit der erhoffte Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib. Durch das 3:2 springen die Ostseestädter weg vom Abstiegsplatz und stehen mit nun neun Punkten auf dem zehnten Rang. „Wir müssen weiter gegen die direkten Kontrahenten punkten, dürfen uns in den Spielen gegen die Mitabstiegskandidaten keinen Ausrutscher erlauben. Dann wird es mit dem Klassenverbleib klappen“, sagt Hinze mit großer Überzeugung.

Die nächste Chance dazu hat sein Team bereits im kommenden Heimspiel in zwei Wochen. Dann wird der Tabellenvorletzte TuB Bocholt in der Ospa-Arena zu Gast sein. Zuvor reist der SVW allerdings am kommenden Wochenende noch zum FC Schüttorf.

SV Warnemünde: Schille, Stübe, Strübing, Günther, Liefke, Kowalkowski, Mehlberg, Nagel, Ernst, Hannemann, Jagusch, Rode.

SVW-Damen verlieren Landesduell

Das war zu wenig! Die Volleyballerinnen des SV Warnemünde haben am Sonnabend das Landesduell in der Regionalliga Nord beim MSV Pampow bei Schwerin mit 1:3 (28:30, 21:25, 25:18, 10:25) verloren. Damit mussten die Gäste die zweite Niederlage in Folge gegen einen Landeskontrahenten hinnehmen. Eine Woche zuvor hatten sie bereits gegen den SC Neubrandenburg eine 2:3-Heimschlappe einstecken müssen.

SVW-Trainer Matthäus Kuna kritisierte: „An diesem Spieltag können wir nichts beschönigen. Es hat in allen Bereichen nicht gereicht, um aus Pampow Punkte mitzunehmen.“ Der einzige Lichtblick, so Kuna, sei die gute Leistung von Außenangreiferin Laura Jahnke gewesen. „Leider kannst du mit einer Spielerin in Topform nur den berühmten Blumentopf gewinnen“, schimpfte der Warnemünder Coach.

Dass seine Mannschaft geschwächt angereist war, wollte Kuna nicht als Ausrede gelten lassen. Er musste auf Mittelblockerin Nell Pia Ostwald verzichten, die krankheitsbedingt fehlte. Außerdem gingen mehrere Spielerinnen angeschlagen in die Partie.

Während die Warnemünderinnen zu viele Fehler machten, spielte der MSV über alle vier Sätze hinweg druckvoll. In der Folge lief der SVW die meiste Zeit des Spiels einem Rückstand hinterher.

Ausgenommen im dritten Abschnitt, als die Gäste zu Beginn ihre stärkste Phase hatten und den Durchgang mit 25:18 gewannen. Den vierten Satz bestimmten allerdings wieder die Pampowerinnen und siegten verdient.

In der Tabelle rutschte der SV Warnemünde mit weiterhin 25 Punkten auf den fünften Rang ab.

SV Warnemünde: Schnittger,

Müller, Mitzkat, Plewka, Kurland, Kords, Müchler, Bock, Weidauer, Jahnke, Valerius.

Tommy Bastian Oliver Behn

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