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Zwölf Jahre den Gehweg geplant — nun wird gebaut

NEU ROGGENTIN Zwölf Jahre den Gehweg geplant — nun wird gebaut

Fast wäre es der Weg der Verzweiflung geworden — und häufig genug hatte der Broderstorfer Bürgermeister Hanns Lange auf die langwierigen Absprachen hingewiesen, hatte deutlich gemacht, ...

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Die Baustelle in Roggentin wird voraussichtlich noch bis zum Jahresende den Autoverkehr behindern. Mittlerweile sind die Ampeln für das Verkehrsaufkommen eingestellt — und auch die Autofahrer haben sich an die Behinderung gewöhnt.

Quelle: Michael Schißler

Neu Roggentin. Fast wäre es der Weg der Verzweiflung geworden — und häufig genug hatte der Broderstorfer Bürgermeister Hanns Lange auf die langwierigen Absprachen hingewiesen, hatte deutlich gemacht, dass es an den vielen beteiligten Behörden und Betrieben liege, dass sich der Bau des Geh- und Radweges an der vielbefahrenen B 110 verzögere.

Zwölf Jahre machte er das, mit immer wieder wechselnden Begründungen. Nun aber wird gebaut — und Bauamtsmitarbeiterin Cornelia Pieper breitet in den Räumen des Amts Carbäk mit einer gewissen Erleichterung die Baupläne aus. Insgesamt geht es um 760 Meter Geh- und Radweg. „Die allein allerdings wären in ein paar Wochen fertig gewesen“, sagt Cornelia Pieper, aber die Probleme liegen tiefer.

„Wir haben jetzt erst einmal damit begonnen, die Rohrleitungen in der Ortslage zu verlegen“, sagt sie. Das sei schwieriger als es sich der Laie denkt, „wir haben in diesem Bereich bereits viele verschiedene Kabel und Leitungen liegen, die neuen Rohre müssen integriert werden“. Sie sind allein für das Regenwasser vorgesehen, dabei werden dann auch die Hausanschlüsse erneuert.

„In der Ortslage wird der Geh- und Radweg gepflastert werden“, erläuterte die Amtsmitarbeiterin, „außerhalb werden wir die Strecke asphaltieren.“ Das gilt für den Bereich, der sich nun schon als Sandweg in Richtung Pastow schlängelt. Bei den Arbeiten wird dann auch die Bushaltebucht ausgebaut und auf einen modernen Stand gebracht werden, fügt Pieper hinzu. Die Arbeiten sind in zwei Bauabschnitte aufgeteilt worden, sie sollen nach den jetzigen Terminvorstellungen bis zum Jahresende erledigt sein. „Das allerdings ist wie immer bei Tiefbauarbeiten vom Wetter abhängig“, sagte Cornelia Pieper, die sich deswegen über den Regen der vergangenen Tage überhaupt nicht freuen konnte. Die Kosten für den Geh- und Radweg belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf rund 600 000 Euro. Daran beteiligt sind die Gemeinden Broderstorf und Roggentin ebenso wie das Straßenbauamt Güstrow und der Wasser- und Abwasserverband.

 

msc

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