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Südwestmecklenburg 85-Jährige getötet: Mutmaßlicher Täter war ein Einbrecher
Mecklenburg Südwestmecklenburg 85-Jährige getötet: Mutmaßlicher Täter war ein Einbrecher
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16:42 14.09.2018
Der 23-Jährige wird dem Haftrichter beim Amtsgericht vorgeführt. Quelle: Cornelius Kettler
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Schwerin

Eine Woche nach dem gewaltsamen Tod einer 85-jährigen Frau in ihrem Schweriner Haus hat sich der mutmaßliche Täter gestellt. Das Amtsgericht erließ am Freitag Haftbefehl wegen Mordverdachts gegen den 23-jährigen Mann aus Schwerin, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Im Fall einer getöteten 85-jährigen Schwerinerin hat sich ein 23-jähriger Mann bei der Polizei gestellt. Er hat am Donnerstagabend eine Polizeiwache aufgesucht. Offenbar hatte die Seniorin den Mann bei einem Einbruch überrascht.

Er sei dringend verdächtig, die Seniorin mit massiver Gewalt getötet zu haben, als sie ihn beim nächtlichen Einbruch in ihr Haus überraschte. Ihre Leiche war am Freitag vergangener Woche entdeckt worden. Nachbarn hatten sich Sorgen um die alleinlebende alte Dame gemacht.

Sie soll ihn beim Einbruch überrascht haben

Den Ermittlern zufolge kannte der junge Mann sein Opfer. In der Nacht zum 7. September sei er in das Haus eingebrochen und habe die Schränke durchwühlt. Dabei soll ihn die Frau überrascht haben. „Woraufhin er sie zu Boden stieß und in der Absicht, sie zur Verdeckung der von ihm begangenen Diebstahlshandlungen zu töten, ihr massive Schläge gegen den Kopf und den Oberkörper zufügte“, erklärte die Staatsanwaltschaft zum Stand der Ermittlungen. „Nachdem sich der Beschuldigte vom Tod seines Opfers überzeugt hatte, flüchtete er unter Mitnahme von aufgefundenen Schmuckstücken und Bargeld vom Tatort.“

Kripo-Beamte hatten mit viel Aufwand Zeugen befragt

Der mutmaßliche Täter hat sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Donnerstag im Beisein eines Anwaltes bei der Polizei gestellt und die Tat beim Haftrichter gestanden. Die Polizei hatte unter starker Einbeziehung der Öffentlichkeit ermittelt und den Angaben zufolge einen maßgeblichen Zeugenhinweis bekommen.

Beamte der Kripo hatten am Mittwochvormittag bis 10 Uhr mit hohem Kräfteansatz Zeugen in Tatortnähe befragt. Dafür wurden extra zwei Kontrollstellen eingerichtet, um sämtliche Verkehrsteilnehmer und Passanten zu erreichen. Insgesamt wurden rund 800 Personen befragt und zahlreiche Handzettel mit Informationen zur Tat und dem Zeugenaufruf verteilt. 

kha

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