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Südwestmecklenburg Archäologie-Ausstellung soll durch MV wandern
Mecklenburg Südwestmecklenburg Archäologie-Ausstellung soll durch MV wandern
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19:28 10.09.2013
Schwerin

Für die seit Anfang 2012 geschlossene Archäologie-Ausstellung mit 400 Grabungsfunden von den beiden großen Erdgastrassen im Land zeichnet sich eine Lösung ab. Sie soll in Form einer Wanderausstellung durch das Land touren und in anderen musealen Einrichtungen gezeigt werden, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums am Montag in Schwerin mitteilte.

Außerdem solle das Archäologische Freilichtmuseum Groß Raden gestärkt werden. Im dortigen Ausstellungsgebäude ist noch eine komplette Etage frei. In Groß Raden (Landkreis Ludwigslust-Parchim) befindet sich ein slawischer Burgwall mit einer Siedlung und einem Heiligtum.

Die Ausstellung „Pipeline/Archäologie“ war von August bis Dezember 2011 im Schloss Güstrow zu sehen. Danach wurde sie geschlossen, weil Geld für Sicherheitspersonal fehlte.

Um die Schau an anderen Orten zu zeigen, müsse sie umgestaltet werden, hieß es. Die aktuelle Ausstellung sei an die Gewölbestruktur des Güstrower Schlosses angepasst. Vitrinen, Stellwände, Tafeln und Beleuchtung müssten angeschafft werden. Entsprechende Mittel seien im Doppelhaushalt 2014/2015 vorgesehen. Die Ausstellungsstücke stammen von den Grabungen entlang der Erdgastrassen NEL und der östlichen OPAL, den beiden Anbindungsleitungen der Ostsee-Pipeline.

Pressemitteilung von der Eröffnung der Ausstellung 2011

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden

dpa

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