Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Südwestmecklenburg Eisenbahner protestieren vor Staatskanzlei
Mecklenburg Südwestmecklenburg Eisenbahner protestieren vor Staatskanzlei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:27 11.09.2013
Protestierende Ola-Mitarbeiter in Schwerin im Gespräch mit Verkehrsminister Schlotmann (Mitte). Quelle: Reinhard Klawitter
Schwerin

Beschäftigte der Privatbahn Ostseeland Verkehr GmbH (Ola) haben am Mittwoch vor der Staatskanzlei in Schwerin eine Mahnwache abgehalten. Die Protestierenden diskutierten mit Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) über die Sicherung ihrer Arbeitsplätze.

Hintergrund der Proteste ist nach Angaben des Betriebsrates des Unternehmens, dass die landeseigene Verkehrsgesellschaft den Vertrag über das Stammnetz der Ola - die Bahnstrecke von Lübeck über Bützow, Güstrow, Neubrandenburg nach Pasewalk und Ueckermünde - kurzfristig bereits zum Dezember 2013, statt Ende 2014, gekündigt habe. Nun sei unklar, was aus den betroffenen 110 Ola-Mitarbeitern werde. Sie fordern eine Übernahme der Beschäftigten durch den neuen Betreiber der Strecken.

Um die Vergabe der Strecke streiten sich die Ola und das Land schon länger, allerdings sollte der Betrieb bisher erst ab Dezember 2014 wechseln. Die älteste Privatbahn im Nordosten, die auch den Fernzug Interconnex von Leipzig nach Rostock betreibt, hat das Land verklagt, weil es sich bei der Vergabe des nach OLA-Angaben rund 300-Millionen-Euro-Auftrags benachteiligt sah. Im Dezember 2012 hatte das Land nach einer Ausschreibung den Auftrag für die Strecke Lübeck-Pasewalk ab Ende 2014 an die Deutsche Bahn vergeben. Das Rostocker Oberlandesgericht will am 25. September verkünden, ob die Vergabe der Strecke neu ausgeschrieben werden muss.

OZ

Wenn die Landesregierung darüber berät, wofür sie Geld ausgibt, sollte das nach dem Willen der Partei auch nach außen hin transparent sein.

10.09.2013

Die Schau zeigt 400 Grabungsfunde von den beiden großen Erdgastrassen im Land. Sie war bis Dezember 2011 im Schloss Güstrow zu sehen, musste aber geschlossen werden.

10.09.2013

Die Umweltschützer schlagen für den neuen Verkehrswegeplan den Ausbau der vorhandenen Bundesstraße statt einer neuen Autobahn vor.

10.09.2013