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Grabower soll neuer Landrat von Ludwigslust-Parchim werden

Ludwigslust Grabower soll neuer Landrat von Ludwigslust-Parchim werden

Amtsinhaber Rolf Christiansen (60, SPD) zieht sich zurück, er schlägt Stefan Sternberg (33) vor.

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Stefan Sternberg (33), Jungstar der SPD, soll neuer Landrat in Ludwigslust-Parchim werden. Derzeit ist er Bürgermeister von Grabow.

Quelle: Raik Mielke

Ludwigslust. Stefan  Sternberg (33, SPD), Bürgermeister der Stadt Grabow, soll neuer Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim werden. Dies hat der scheidende Landrat, Rolf Christiansen am Mittwoch dem SPD-Kreisvorstand vorgeschlagen. Christiansen teilte offiziell mit, am 27. Mai nicht wieder für das Amt des Verwaltungschefs zu kandidieren. Er ist seit 1994 im Amt, zunächst im Altkreis Ludwigslust, nach der Kreisreform von 2011 im neuen Landkreis Ludwigslust-Parchim. Er ist damit dienstältester Landrat in MV.

„Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen“, sagte der 60-Jährige in Parchim. „Nach meiner schweren Erkrankung 2013/2014 habe ich nicht zu meiner alten Kraft und Konstitution zurückfinden können.“ Damit werde er die selbst gesetzten Ansprüche an das Amt nicht mehr voll über die gesamte Wahlzeit von sieben Jahren erfüllen können. Aus Respekt vor dem Amt des Landrates und aus Respekt vor den Menschen im Landkreis verzichte er deshalb auf eine erneute Kandidatur.

Sternberg sei einer der „engagiertesten Bürgermeistern im Land“

Stattdessen solle die Jugend an die Spitze des Kreishauses einziehen. „Ich arbeite mit Stefan Sternberg seit vielen Jahren eng und vertraut zusammen. Als Bürgermeister von Grabow hat er unter Beweis gestellt, dass er als Leiter einer Kommunalverwaltung nicht nur verwalten, sondern mit frischen, zukunftsorientierten Ideen und der nötigen Durchsetzungskraft auch gestalten kann“, so Christiansen. Rückenwind erhält Sternberg auch von der SPD-Landeschefin. Sie schätze den Grabower als einen der „engagiertesten Bürgermeistern im Land“, sagte Manuela Schwesig.

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim sei sehr gut aufgestellt, betonte Christiansen. Die Arbeitslosenquote sei auf einem historischen Tiefstand, Ende Dezember betrug sie 5,9 Prozent. Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft seien gut. Der Landkreis sei Mitglied der Metropolregion Hamburg, die Kreisfinanzen seien in Ordnung gebracht. Dafür stünden die Senkung der Kreisumlage und der Abbau der Fehlbeträge bis Ende 2018 ebenso wie die Stärkung der Investitionen in Bildung, Straßen und freiwillige Aufgaben.

Frank Pubantz

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