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Caffier würdigt Einsatz der Soldaten in Afghanistan

Hagenow Caffier würdigt Einsatz der Soldaten in Afghanistan

Sieben Wochen nach Abschluss ihresEinsatzes sind Angehörige der Panzergrenadierbrigade 41 - Vorpommern am Donnerstag in Hagenow feierlich begrüßt worden.

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Lorenz Caffier (CDU) zollt den Soldaten Respekt. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Hagenow. Sieben Wochen nach Abschluss ihres Afghanistan- Einsatzes sind Angehörige der Panzergrenadierbrigade 41 - Vorpommern am Donnerstag in Hagenow mit einem feierliche Rückkehrerappell in der Heimat begrüßt worden. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) dankte den Soldaten für ihren Einsatz in der Krisenregion. Sie hätten einen wesentlich Beitrag zur Stabilisierung des Landes geleistet. „Dass der Dienst in Afghanistan nicht leicht ist, davon habe ich mich selbst überzeugt“, erklärte der Minister, der vor Ostern zum dritten Mal deutsche Soldaten in Afghanistan besucht hatte.

Wie die „Schweriner Volkszeitung“ berichtete, waren auch Soldaten aus der Hagenower Brigade in Feuergefechte verwickelt. Von ihnen sei aber keiner verwundet oder getötet worden. Dem Blatt zufolge wurden seit Beginn des Bundeswehreinsatzes 2002 in Afghanistan 34 deutsche Soldaten bei Kampfhandlungen getötet, 18 starben bei Unfällen.

Laut Caffier waren in den zurückliegenden 15 Monaten knapp 1900 Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Internationalen Schutztruppe (ISAF) in Afghanistan eingesetzt. Neben Hagenow hatten auch die vorpommerschen Bundeswehrstandorte Viereck und Torgelow Soldaten entsandt. Der Kontingentwechsel war Ende Februar abgeschlossen worden. Seither sind Truppenteile aus Süddeutschland Teil der ISAF-Mission.

Nach Ansicht Caffiers ist der Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte noch nicht abgeschlossen. „Deshalb sollte nach dem Ende der ISAF-Mission die Polizeiausbildung weiter durch deutsche Berater begleitet werden“, forderte er. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) steht dem Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch deutlich kritischer gegenüber und hatte für einen möglichst raschen Abzug plädiert.

 

Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne

 

dpa

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