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Südwestmecklenburg Wasser- und Bodenverbände im Interessenkonflikt
Mecklenburg Südwestmecklenburg Wasser- und Bodenverbände im Interessenkonflikt
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12:37 06.09.2013
Schwerin

Wasser- und Bodenverbände in Mecklenburg-Vorpommern sehen sich zunehmend in einem Konflikt zwischen Flächeneigentümern und -nutzern und Naturschutz. Interessenverbände wie die der Bauern, Grundeigentümer und Waldbesitzer fordern, Gewässervielfalt und Artenschutz mehr Augenmaß entgegenzubringen, um die Leistungsfähigkeit der Gewässer zu erhalten. Dies sagte der CDU-Abgeordnete Burkhard Lenz am Donnerstag im Schweriner Landtag. Von den Gewässern zweiter Ordnung, die von den Wasser- und Bodenverbänden der Gemeinden bewirtschaftet werden, würden nur noch 75 Prozent ordnungsgemäß gewartet. Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU forderten die Landesregierung auf, die Vorgaben zur Gewässerunterhaltung so zu gestalten, dass man beiden Seiten gerecht werde.

Agrarminister Till Backhaus (SPD) sagte, Mecklenburg-Vorpommern habe insgesamt rund 40 000 Kilometer Fließgewässer, von denen 7000 Kilometer durch die Wasser- und Bodenverbände unterhalten werden. 1000 Kilometer seien in der Zuständigkeit des Landes. „Die Entscheidung über Unterhaltungsmaßnahmen bedarf regelmäßig einer Interessensabwägung und eines planvollen und abgestimmten Handelns“, sagte der Minister. Befürchtungen von Landwirten, die Gewässerunterhaltung führe zu Ertragsausfällen und gehe zu Lasten der Betriebe, nehme er sehr ernst. Derzeit werde die Situation geprüft. Die Ergebnisse sollen im Dezember veröffentlicht werden.

dpa

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