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Südwestmecklenburg Schlotmann: Wertschöpfung aus Ölförderung nicht vernachläsigen
Mecklenburg Südwestmecklenburg Schlotmann: Wertschöpfung aus Ölförderung nicht vernachläsigen
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12:37 06.09.2013
Energieminister Schlotmann sieht Erdölförderung positiv. Foto: A. Warmuth/Archiv
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Schwerin

Eine Erdölförderung durch die deutsch-kanadische Ölfirma CEP in Mecklenburg-Vorpommern würde nach Ansicht von Energieminister Volker Schlotmann (SPD) nicht im Widerspruch zur positiven Entwicklung des Landes stehen. „Im Gegenteil, es besteht ein Wertschöpfungspotenzial, das man nicht vernachlässigen sollte“, sagte der Minister am Donnerstag im Schweriner Landtag. Er stimmte damit dem Antrag der Regierungskoalitionen von SPD und CDU zu, die Onshore- Ölfeldentwicklung im Land positiv zu begleiten.

Derzeit besitzt laut Schlotmann nur die Firma CEP sechs gültige Genehmigungen zur Erkundung von Erdölvorkommen. Bei Barth in Vorpommern sei sie fündig geworden. CEP strebe nun weitere Untersuchungen an, um die Bewilligung zur Förderung zu beantragen. Zum Schutz von Natur und Tourismusstandorten sollten Öffentlichkeit und Fachverbände frühzeitig informiert werden.

Wenn es keinen Ausschlussgrund nach dem Berggesetz gebe, müsse die Genehmigung erteilt werden, sagte Schlotmann. Linke und Grüne lehnten den Antrag ab. Mignon Schwenke von der Linken bezweifelte die wirtschaftlichen Effekte der Ölförderung in Vorpommern. Laut CEP könnten dort knapp 6 Millionen Tonnen und damit knapp 6 Prozent des Jahresbedarfs in Deutschland gefördert werden. Das sei geostrategisch relativ marginal. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung an den Wirtschafts- und den Energieausschuss überwiesen.

dpa

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