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Südwestmecklenburg Schwesig und Backhaus einig bei Dürre-Hilfen: Umdenken nötig
Mecklenburg Südwestmecklenburg Schwesig und Backhaus einig bei Dürre-Hilfen: Umdenken nötig
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17:33 10.08.2018
Ein Mähdrescher fährt über ein Getreidefeld. Quelle: Julian Stratenschulte/archiv
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Dömitz

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Agrarminister Till Backhaus (beide SPD) haben am Freitag ihren Willen bekräftigt, dürregeschädigten Landwirten zu helfen. „Wir wollen gemeinsam mit dem Bund den Betrieben helfen, die durch die Ernteausfälle in ihrer Existenz bedroht sind“, sagte Schwesig in Dömitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Backhaus lasse derzeit prüfen, ob Hilfen für Futterkäufe aus dem Dürrehilfeprogramm vorgezogen werden können. Am Dienstag will sich das Kabinett erneut mit der Lage der Landwirtschaft befassen, hieß es.

Einig waren sich beide, dass Bauern umdenken und die EU-Agrarförderung überdacht werden müssten. So solle es den Bauern ermöglicht werden, mit Naturleistungen wie etwa Feldhecken Geld zu verdienen, was sie unabhängiger von Wetterextremen machen soll. Alles andere führe umweltpolitisch in eine Sackgasse, sagte Backhaus.

dpa/mv

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