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Sport SSC Palmberg Schwerin holt Japanerin
Mecklenburg Südwestmecklenburg Sport SSC Palmberg Schwerin holt Japanerin
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14:24 05.11.2018
Angreiferin Nanaka Sakamoto wurde für ein Jahr vom japanischen Klub Denso Airybees an den SSC Palmberg Schwerin ausgeliehen. Quelle: SSC Palmberg Schwerin
Schwerin

Weiterer Neuzugang beim Rekordmeister: Nanaka Sakamoto (22) vom japanischen Team Denso Airybees ist als vierte Außenangreiferin zum SSC Palmberg Schwerin gestoßen. „Mit Denso haben wir schon seit Jahren einen sehr guten Kontakt, waren 2016 dort im Trainingslager, haben dieses Jahr in Kienbaum mit ihnen in der Saisonvorbereitung gespielt, die Nationalmannschaft war vor WM-Beginn dort. Während uns eine Angreiferin fehlte, haben sie zu viele im Kader. So ist der Austausch zustandegekommen, mit dem Ziel, dass wir Nanaka hier ganz anders fördern und ausbilden können und ihr eine Chance geben, Europa kennenzulernen“, erklärt SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard.

Junge Japanerin spielt zum ersten Mal im Ausland

Die Stärken der U23-Nationalspielerin beeindruckten das Team vom ersten gemeinsamen Training an: „Sie hat große technische Qualitäten in Annahme, Abwehr, Angriff und Feldzuspiel“, hebt SSC-Chefcoach Felix Koslowski hervor. Bei 1,76 Meter Körpergröße kommt die Japanerin im Block auf eine Höhe von 2,94 Meter, im Angriff auf 3,04 Meter. „Es wird für uns aber auch eine Riesenaufgabe sein, uns hier bei ihrer ersten Auslandsverpflichtung gut um Nanaka zu kümmern, allein schon, weil sie kaum Englisch spricht. Aber ich freue mich sehr, dass unsere Kooperation mit Denso so fruchtet“, sagt Koslowski. Ihr Debüt im gelb-blauen Dress dürfte die Japanerin am Mittwoch im Bundesliga-Duell gegen den USC Münster geben.

Maren Fromm beendete Interimseinsatz

Sakamoto löst damit Interims-Angreiferin Maren Fromm ab. Die Nationalspielerin hatte ihren Posten für die ersten beiden Wochen der Saison übergangsweise als Absicherung gegen Verletzungsausfälle gefüllt. Wie geplant, endete ihre Aufgabe mit dem siegreichen Pokal-Heimspiel gegen Vilsbiburg am Sonnabend, wo sie offiziell verabschiedet wurde. „Die zwei Wochen haben superviel Spaß gemacht, und beim Supercup habe ich sogar noch eine Medaille gewonnen, die mir noch im Sortiment fehlte“, schließt die 32-Järhige ihre Kurzverpflichtung mit einem guten Gefühl ab. Jetzt will sie ihren Mann Christian in Polen unterstützen und schauen, wie sich ein Leben ohne eigenes aktives Volleyballspiel anfühlt.

Kathrin Wittwer

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