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Südwestmecklenburg Volleyball-Meister Schwerin in Lauerstellung
Mecklenburg Südwestmecklenburg Volleyball-Meister Schwerin in Lauerstellung
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06:20 05.01.2018
Die Schweriner Volleyballerinnen hatten in der Hinrunde der Bundesliga meistens Grund zum Jubeln: Es gab acht Siege und nur zwei Niederlagen. Quelle: Cornelius Kettler
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Schwerin

Zehn Spiele, acht Siege. Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin können am Samstagabend selbstbewusst in die Rückrunde der Bundesliga starten. Der amtierende Meister startet als Tabellenzweiter in die verbleibenden zehn Vorrunden-Duelle. Erster Gegner sind die Roten Raben aus dem bayrischen Vilsbiburg, die Samstag (19.00 Uhr, Palmberg-Arena) zu Gast sein werden.

„Nach dem Hammer-Dezember waren alle froh, mal ein paar Tage Pause zu haben“, berichtet Trainer Felix Koslowski. Seine Spielerinnen hat der Coach nach dem wichtigen 3:0-Heimsieg gegen Tabellenführer Stuttgart Regeneration gegönnt. „Das war ganz wichtig, um Verletzungen auszukurieren und die Akkus zu laden“, fügt der 33-Jährige hinzu.

In der Meisterschaft gibt es für den SSC nur ein Ziel: „Wir wollen unseren Titel unbedingt verteidigen und haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet.“ Koslowski erklärt alle verbleibenden Rückrunden-Bedingungen zu Endspielen. „Uns stehen in Aachen und in Münster schwere Auswärtsspiele bevor. Wir wollen alles dafür tun, um am Ende als Tabellenführer in die Meisterschafts-Playoffs zu gehen.“

Dresden und Stuttgart werden aller Voraussicht nach die größten Kontrahenten der Mecklenburger Mannschaft bleiben, bei der sich aktuell keine personellen Veränderungen abzeichnen. „Wir halten nach wie vor die Augen offen“, erzählt der Trainer, der vor allem auf der Position von Außenangreiferin Louisa Lippmann Bedarf sieht. Deutschlands Volleyballerin des Jahres 2017 spielte bisher eine grandiose Saison und hatte kaum Verschnaufpausen.

Wirtschaftlich ist der Verein auf der Überholspur. Die Live-Übertragung von sechs Schweriner Spielen haben 1,3 Millionen Menschen live beim TV-Sender Sport 1 gesehen. Das zahlt sich aus, wie SSC-Geschäftsführer Andreas Burkard berichtet: „Das ist ein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können und das uns in der überregionalen Vermarktung voran bringt.“ Der 33-Jährige ist auch mit den Zuschauerzahlen bei den Heimspielen in der Palmberg-Arena zufrieden. 900 Saisontickets sind verkauft, damit sind zwei Drittel der 1350 Sitzplätze in der für 2000 Zuschauer zugelassenen Sporthalle fest vergeben.

Konkrete Bilanzzahlen möchte Burkhard nicht nennen. „Keiner unserer Gesellschafter erwartet, dass wir am Saisonende einen Gewinn ausschütten. Wir wollen unseren Etat ausschöpfen und maximalen sportlichen Erfolg haben. Wenn am Ende eine schwarze Null steht, sind alle zufrieden.“

Christian Lüsch

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