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Südwestmecklenburg Was heute in MV wichtig wird
Mecklenburg Südwestmecklenburg Was heute in MV wichtig wird
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14:04 08.06.2017
Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) Quelle: Ove Arscholl
Schwerin/Rostock

Tarifverhandlungen für die 16 000 Beamten in MV werden fortgesetzt

Die Beamtengewerkschaften verhandeln heute in dritter Runde mit Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD) über die Übernahme des Tarifabschlusses des öffentlichen Dienstes auf die 16 000 Beamten im Nordosten. Der Beamtenbund erwartet eine Einigung. Aus dem Finanzministerium gebe es Signale der Annäherung, hatte der Vorsitzende der dbb Beamtenbund und Tarifunion Mecklenburg-Vorpommern, Dietmar Knecht, vor wenigen Tagen gesagt.

Die Beamtengewerkschaften fordern eine zeit- und wirkungsgleiche Übernahme des Tarifabschlusses für die rund 16 000 Beamten im Nordosten. Die Gehälter der Angestellten im öffentlichen Dienst des Landes steigen rückwirkend zum 1. Januar um zwei Prozent, am 1. Januar 2018 um 2,35 Prozent. Für die Beamten sind im Landeshaushalt bisher nur 1,75 Prozent ab 1. Juni 2017 vorgesehen.

Arbeiter-Samariter-Bund erfüllt Wünsche Sterbender

Rostock. Am Leuchtturm in Warnemünde wird heute der „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Mecklenburg-Vorpommern eingeweiht. Mit diesem Transporter will die Hilfsorganisation Sterbenden ihren letzten Herzenswunsch erfüllen und sie zu ihrem Wunschort bringen. Zu der Zeremonie werden der ASB-Präsident und frühere SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering sowie Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider erwartet. Müntefering übernimmt gleichzeitig die bundesweite Schirmherrschaft über die „Wünschewägen“, von den es bislang deutschlandweit neun gibt. Heute ist eine Wunschfahrt von Sachsen an die Ostsee nach Warnemünde geplant.

Von den Nazis als „entartet“ verfemt: Rostock zeigt Christian Rohlfs

Rostock. Das Kulturhistorische Museum Rostock startet heute eine auf zehn Jahre angelegte Ausstellungsreihe über von den Nazis als „entartet“ verunglimpfte Kunst. Den Auftakt macht eine Schau mit zwölf Werken des Künstlers Christian Rohlfs (1849-1938). Die Kuratorin der Exposition, Susann Knuth, betonte, Rohlfs habe geniale Techniken hervorgebracht. So gelte Rohlfs als Erfinder der Wassertempera, einer sehr flüssigen, wässrigen Temperamalerei.

Das Kulturhistorische Museum will in seiner Ausstellungsreihe Kunstwerke aus der Sammlung von Bernhard A. Böhmer zeigen. Dieser hatte im Auftrag der Nationalsozialisten von 1937 an sogenannte „entartete Kunst“ beschlagnahmt.

OZ

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