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Südwestmecklenburg Wikinger und Slawen schlagen sich auf der Burgwiese
Mecklenburg Südwestmecklenburg Wikinger und Slawen schlagen sich auf der Burgwiese
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07:04 03.06.2016
Blaue Flecken inklusive: Bei der Vollkontakt-Schlacht auf der Burgwiese geht es mit Schwert, Kampfaxt und Schild hart zur Sache. Quelle: seb-Fotografie/Veranstalter
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Neustadt-Glewe

Die Krieger rücken vor. Stahl schlägt gegen Stahl. Schwerter und Kampfäxte hageln auf Helme und Schilde. Krachendes Holz, gellende Schreie, Gebrüll. „Das ist Adrenalin pur“, sagt Kelle Isengrin Strongbow. Der 52-Jährige mit den langen Künstlernamen moderiert die Kämpfe in Neustadt-Glewe (Kreis Ludwigslust-Parchim). Dort treffen beim Burgfest von Freitag bis Sonntag 300 vollgerüstete Krieger aufeinander – zur größten Vollkontakt-Schlacht Europas.

Vollkontakt, das heißt: „Die Kämpfer dürfen mit den Waffen bei ihren Gegnern überall hinschlagen – außer ins Gesicht“, erklärt Kelle, der fast sein halbes Leben als Wikingerdarsteller unterwegs ist. Gekämpft wird mit Schwertern, Lanzen und Äxten. Es geht hart zur Sache, blaue Flecken inklusive. Kelle: „Wir spielen hier ja nicht mit Murmeln, sondern mit Stahl.“

Seit 1992 veranstaltet Neustadt-Glewe die jährlichen Burgfeste. Im ersten Jahr tingelten kaum 100 Mittelalterfreunde an das Flüsschen Elde. Mittlerweile reisen rund 20000 Besucher an; das Burgfest zählt laut Karen Tappe, verantwortlich für Kultur und Tourismus, zu den größten Mittelalter-Veranstaltungen bundesweit. Auch wegen der einzigartigen Schlachten.

Meyer, Axel

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