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120000 Euro für ein neues Fahrzeug

Neukloster 120000 Euro für ein neues Fahrzeug

Landkreis unterstützt Neuklosters Feuerwehr mit einem Drittel der Anschaffungskosten

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Händeschütteln für 120000 Euro (v. l.): Wehrführer Lars Krasemann, Bürgermeister Frank Meier (ptl.) und Mathias Diederich (CDU). Der stellvertretende Landrat brachte Geld für ein neues Fahrzeug.

Quelle: Sylvia Kartheuser

Neukloster. Die Freiwillige Feuerwehr Neukloster bekommt ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, kurz HLF. Der Stellvertreter von Landrätin Kerstin Weiss, Mathias Diederich (CDU), überreichte Bürgermeister Frank Meier (ptl.) gestern die Förderung des Landkreises über 120000 Euro, ein Drittel der Anschaffungskosten. „Ich bringe der Feuerwehr aber nicht nur Geld, sondern auch eine Aufgabe. Die Aufgabe ist, Menschen zu retten, Leben zu retten“, sagte Mathias Diederich. Dass die Feuerwehr Neukloster ihren Dienst, wie so viele andere Wehren, ehrenamtlich versieht, sei nicht hoch genug einzuschätzen.

Das neue HLF soll das Tanklöschfahrzeug (TLF) ersetzen, das Baujahr 1990 ist und seit 20 Jahren in Diensten der Freiwilligen Feuerwehr Neukloster steht. „Anfangs war es als Bundesfahrzeug für den Katastrophenschutz hier bei uns stationiert“, erinnert sich Wehrführer Lars Krasemann. Für einen Euro und im Tausch gegen ein eigenes Iveco-Fahrzeug ging das TLF an die Neuklosteraner. Die 800 Meter Schlauch auf dem Fahrzeug seien ganz schön üppig bemessen. „Wir hätten lieber ein Fahrzeug, das mehr Wasser aufnehmen kann“, erklärte der Wehrführer. Das HLF wird mit 2000 Liter Wasser und 120 Liter Schaum ausgestattet seit. „Das ist für den Erstangriff bei Brandeinsätzen oder Unfällen auch nötig“, sagte Krasemann.

Außerdem sichert das HLF den Brandschutz in der Stadt ab, wenn das Löschfahrzeug mit Drehleiter außerhalb bei Einsätzen ist. Das kann auf den nahen Autobahnen 14 oder 20 der Fall sein, aber auch in Bereichen der Ämter Neuburg oder Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen. „Wir habe es schon mal gehabt, dass wir mit der Leiter eher in Boiensdorf waren als die Gemeindewehr Stove“, erinnerte der Wehrführer mit einem Lächeln.

Anfang Juli beginnen die Arbeiten für den Anbau ans Feuerwehrhaus. Die Stadt gibt dafür 100000 Euro und 120000 Euro sind Fördermittel. „Den Platz brauchen wir dringend. Das bestehende Gebäude platzt aus allen Nähten “, sagt der Wehrführer.

Sylvia Kartheuser

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