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Wismar 120000 Euro für neue Straßendecke
Mecklenburg Wismar 120000 Euro für neue Straßendecke
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00:00 06.08.2016
Minister Christian Pegel (SPD, r.) schaut, wofür die 120 000 Euro Fördermittel ausgegeben werden, die er gestern nach Hornstorf brachte. Burghard Bohm von der Kreisverwaltung, Bürgermeister Andreas Treumann (WG), Silvia Große von der Kreisverwaltung, Gemeindevertreterin Hannelore Pottberg, Landrätin Kerstin Weiss und Kreistagsmitglied Martina Tegtmeier (v. l.) zeigten sich erfreut über die Gabe. Quelle: Sylvia Kartheuser

Die Kreisstraße 35 ist seit dem 1. Januar zur Gemeindestraße herabgestuft und im Grunde Eigentum von Hornstorf. Strittig war lange Zeit, wer die Sanierung der Straßendecke übernimmt. Jetzt steht fest: Das Land und der Landkreis teilen sich die Kosten. Etwa 160000 Euro werden die Arbeiten an der rund 1,3 Kilometer langen Strecke von der Schwedenschanze bis zur Kreuzung Osttangente kosten. Gestern brachte Christian Pegel (SPD), Landesminister für Infrastruktur, den Fördermittelbescheid über 120000 Euro.

Wir wollen nicht nur den Ausbau, sondern auch den Erhalt von kommunalen Straßen fördern.“ Christian Pegel (SPD), Landesminister für

Infrastruktur

„Es ist eine der ersten Deckensanierungen, die wir fördern“, sagte Pegel. Eine Änderung der Förderrichtlinie für den kommunalen Straßenbau macht es möglich. „Bisher haben wir vor allem den Neu- und Ausbau unterstützt. Doch wir wollen nicht nur in größer, breiter, schneller investieren, sondern auch in den Erhalt des vorhandenen Straßennetzes“, erklärte der Minister. Das erkläre auch die hohe Quote von 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Die restlichen Baukosten wird der Landkreis übernehmen, versicherte Landrätin Kerstin Weiss (SPD). „Zu Anfang waren wir uns ja nicht einig, aber jetzt haben wir eine gute Lösung gefunden“, sagte sie. Und Hornstorfs Bürgermeister Andreas Treumann (WG) stimmte zu: „Wir können das als Kommune nur befürworten.“

Zur Erinnerung: Die Gemeinde bekam vergangenes Jahr vom Landkreis die Nachricht, dass er die K 35 herabstufen und Hornstorf neuer Träger der Straßenbaulast sei. Die Gemeinde wehrte sich, denn die Fahrbahndecke war löcherig „und wir wussten nicht, was sich darunter verbarg“, so Treumann. Der Streit ging bis vors Gericht.

Wenn sich ein Konflikt erst einmal so hochgeschaukelt hat, sei es schwer, noch mal einen Schritt zurückzumachen, sagte Christian Pegel. „Das ist hier sehr klug und rational gelungen, dafür möchte ich der Kreisverwaltung und der Gemeindevertretung danken“, lobte der Minister. Das Grundproblem sei gewesen, „dass wir anfangs vergessen hatten, miteinander zu reden. Das haben wir nachgeholt“, erklärte Andreas Treumann.

Die vorhandene Asphaltschicht der 4,65 Meter bis 4,90 Meter breiten Straße wird demnächst vier Zentimeter dick abgefräst. Anschließend bekommt sie eine Deckschicht aus Asphaltbeton. Wann die Bauarbeiten beginnen, steht noch nicht fest. „Durch diese Instandsetzung wird die Befahrbarkeit der Gemeindestraße verbessert und die Bausubstanz langfristig erhalten“, sagte der Minister.

Andreas Treumann bestätigte, dass dadurch die gesamte Infrastruktur der Gemeinde ein gutes Niveau erreiche. In den vergangenen zwei Jahren wurde in Hornstorf die Hauptstraße erneuert und bekam eine neue Entwässerung, zudem wurde die Bahnbrücke neu gebaut.

Sylvia Kartheuser

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