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15000 Fans feiern Sasha und Max Mutzke

Das Schwedenfest in Wismar: Die drei tollen Tage locken Tausende Besucher in die Hansestadt 15000 Fans feiern Sasha und Max Mutzke

Die NDR-Sommertour war einer der Höhepunkte / Sozialministerin Birgit Hesse, Bürgermeister Thomas Beyer und Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack überraschten bei der Stadtwette im stilechten Abba-Look

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Zum Anfassen nah: Musiker Sasha mit seinen Fans beim Auftritt auf dem Wismarer Marktplatz.

Quelle: Fotos: Nicole Hollatz

Wismar. Was für eine schöne Sommernacht! Gut 15000 Menschen tanzten, lachten und feierten Samstagnacht zur Musik von Sasha und Max Mutzke, genossen die angenehmen Temperaturen und die friedliche Stimmung auf dem Wismarer Marktplatz bei der traditionellen NDR-Sommertour.

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Die NDR-Sommertour war einer der Höhepunkte / Sozialministerin Birgit Hesse, Bürgermeister Thomas Beyer und Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack überraschten bei der Stadtwette im stilechten Abba-Look

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22 Uhr: Seit 17, 18 Uhr warten schon viele auf diesen Moment: Popstar Sasha begrüßt mit einem Trommelwirbel seine Gäste. Seine Songs wie „Beautiful Day“ und „Lucky Day“ – schöner und glücklicher Tag – passen zu dem an diesem Abend fast südlichen Ambiente, viele tanzen mit und genießen die bekannten Lieder des mehrfach ausgezeichneten Sängers.

Bereits zuvor hatte Max Mutzke mit seiner souligen Stimme und der Band „Monopunk“ mit ruhigen Liedern für einen Abend mit entspannter Feierstimmung gesorgt. Riesenapplaus, die Besucher ließen ihn kaum von der Bühne – und bei einer der vielen Zugaben nahm Max Mutzke sogar sein Markenzeichen, die Schiebermütze, vom Kopf. Er coverte mit viel Gefühl und eben seinem typischen Soul in der Stimme den Radiohead-Hits „Creep“ – viele Gäste aktivierten ihre Taschenlampen-Apps oder erzeugten mit dem klassischen Feuerzeug ein kleines Lichtermeer im nächtlichen Wismar. Die drohenden Regenwolken hatten sich zum Glück verzogen. Bei der nächsten Zugabe war die Schiebermütze natürlich wieder dort, wo sie hingehörte.

Vor Beginn der beiden Hauptkonzerte und der langen NDR-Sommernacht wurde es spannend. Gewinnen die Wismarer wie in all den vergangenen Jahren auch dieses Mal die Stadtwette? Mindestens hundert Leute sollten, passend zum Schwedenfest und entsprechend verkleidet, den Hit „Dancing Queen“ der schwedischen Kultband Abba vor laufender Kamera singen und dazu tanzen. „Auf dem Weg zum Markt habe ich nicht einen gesehen, der verkleidet war. Ich dachte schon, die haben sich hier einen Scherz mit mir erlaubt“, flüsterte Sozialministerin Birgit Hesse, als das extra abgesperrte Areal für die Sänger und Tänzer auf dem Markt noch bedrohlich leer erschien.

Die Politikerin war als das rothaarige Bandmitglied Anni-Frid mit Lockenperücke, stylischem Sommerhut, riesiger Sonnenbrille und Flower-Power-Kleid kaum zu erkennen. Das hatte sie von Astrid Wolfram geliehen: „Mein erstes Kleid, original aus der Zeit“, erzählte die Theaterdarstellerin, die zuletzt im „Jedermann“ und beim „Faust“ auf der Wismarer Festspielbühne in St. Georgen spielte.

Unkenntlich auch Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack mit aufgemaltem Bart und Perücke: „Selbst der Bürgermeister ist vorhin an mir vorbeigegangen und hat mich nicht erkannt!“ Thomas Beyer machte natürlich auch mit: Perücke, Bart, goldfarbenes Stirnband und eine Pappgitarre. Die glitzernden Instrumente hatten Mitarbeiter der Wismarer Werkstätten in den Zweigwerkstätten Lukaswiese und Metkenberg extra für die Stadtwette hergestellt.

Kurz vor 20 Uhr dann der große Moment mit der amtlichen Zählung. Das Ergebnis: 132 Abba-Doubles – Stadtwette gewonnen. Das brachte 1000 Euro für den Förderverein der Wismarer Musikschule, bereitgestellt von Lotto Mecklenburg-Vorpommern. „Sie haben hier ganz schön was an Kreativität ausgelöst“, sagte Thomas Beyer lachend und dankte den NDR-Moderatoren Marko Vogt und Susanne Grön. Der Blick zu den Verkleideten bewies: Bei solchen Wetten sind die Wismarer sehr kreativ! Lauter große und kleine Agnethas, Björns, Bennys und Anni-Frids sangen und tanzten in Schlaghosen, Glitzerklamotten, mit Perücken, Sonnenbrillen und mit viel Flower-Power.

Das Team des Wismarer Friseurs Jörg Zecher hatte sich zuvor um die 70er-Jahre-Frisuren gekümmert und live vor Ort vielen die typischen Locken verpasst. Auch Musikschulchefin Jana Rohloff und Saxofon-Lehrer Aldo Pinetzki standen in den entsprechenden Outfits mit in der Menge. „Das Geld ist für die Klavierabteilung und für einen Ausflug von Musikschülern in den Herbstferien“, verriet Jana Rohloff.

Nicole Hollatz

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