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33 Einsätze für Dorf Mecklenburger Wehr

Dorf Mecklenburg 33 Einsätze für Dorf Mecklenburger Wehr

Ein neues Fahrzeug ist bestellt. Brandbekämpfer freuen sich über Spenden.

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Peter Sawiaczinski überreicht Maria Fust Blumen. Sie gehört jetzt der Feuerwehr an.

Quelle: Frank Peter Reichelt

Dorf Mecklenburg. Zu 33 Einsätzen sind die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dorf Mecklenburg im vergangenen Jahr ausgerückt. Darunter waren elf Brände. Außerdem wurde die Wehr 22-mal alarmiert, um Hilfe zu leisten, berichtete Wehrführer Jörg Spangenberg in der Jahreshauptversammlung. So musste sie Sturmschäden sowie eine Ölspur beseitigen und Personen befreien, die unter anderem bei Unfällen in Fahrzeugen eingeklemmt wurden.

33 Männer und Frauen sind aktive Feuerwehrleute, es gibt eine Jugendwehr und sogar eine Gruppe mit „Löschzwergen“, zählte Oberbrandmeister Spangenberg auf. Als Problem nannte er die geringe Anzahl von Brandbekämpfern bei Einsätzen am Tage. „Viele Kameraden arbeiten nicht in der Region. Wir sind aber froh, dass sie Arbeit haben. Auch ist immer eine Freistellung vom Arbeitgeber notwendig. Es kann uns passieren, dass wir irgendwann tagsüber keine Einsatzfähigkeit mehr haben.“

Die Feuerwehr Dorf Mecklenburg ist wie alle Wehren fest in das Dorfleben integriert. Die Blauröcke sind beispielsweise beim Tannenbaumverbrennen, Osterfeuer und beim Maibaumaufstellen dabei und sie gestalten einen Tag der offenen Tür. Jugendwart Sebastian Peters berichtete über die Jugendwehr und die „Löschzwerge“. Bei ihnen handelt es sich um sechs- bis neunjährige Kinder, die spielerisch an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt werden. „Was macht eine Feuerwehr?“ ist nämlich eine ganz spannende Frage. Die betreuende Erzieherin Maria Fust wurde an diesem Abend als Feuerwehrfrauanwärterin aufgenommen.

Bürgermeister Peter Sawiaczinski hatte gute und weniger gute Informationen. „Den Lieferauftrag für das neue Einsatzleitfahrzeug über 68 700 Euro habe ich diese Woche unterschrieben, die Bestellung ist raus! Aber ich muss auch sagen, dass wir im Haushaltsentwurf einige Tausend Euro streichen mussten.“

Wehrführer Jörg Spangenberg freute sich über eine 300 Euro-Spende von der Wohnungsgesellschaft des Ortes. Jörg Dargel erinnerte an den Großbrand im Februar in Karow (die OZ berichtete). „Die HVW Hobelspanverarbeitung Brandenburg hat nicht nur alle Verpflegungskosten für den 45-stündigen Einsatz übernommen, sondern bedankt sich für die geleistete Arbeit mit einer Spende über 500 Euro.“ Und zum Schluss erklärte Conny Blut, dass sein Sohn Cedric (6 Jahre) ab jetzt auch bei den „Löschzwergen“ mitmachen möchte.

Andreas Wolff wurde zum neuen Gruppenführer gewählt und Rayk Püstow neuer Gerätewart. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Maik Zabel befördert und sechs Kameraden erhielten das Ehrenabzeichen für den Einsatz bei der Oderflut.

Den Liefer-
auftrag fürs neue Einsatzleitfahr-
zeug habe ich unterschrieben.“Bürgermeister
Peter Sawiaczinski

 



Frank Peter Reichelt

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