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41 Leuchten auf Gehwegen erhalten LED

Dorf Mecklenburg 41 Leuchten auf Gehwegen erhalten LED

will 20 000 Euro Fördermittel nicht verfallen lassen.

Dorf Mecklenburg. An 33 Gehweglampen in der Bahnhofstraße in Dorf Mecklenburg werden in diesem Jahr die Aufsatzleuchten auf den alten Masten erneuert. Es handelt sich um die Lampen vom Bahnhof bis zur Kreuzung Schweriner Straße. Sie sollen mit LED-Technik ausgestattet werden. Das ist auch für weitere acht Straßenlampen in der Ernst-Thälmann-Straße und Am Wehberg vorgesehen. Ursprünglich wollte die Gemeinde Dorf Mecklenburg die Fahrbahn der Bahnhofstraße samt ihren Nebenanlagen gemeinsam mit dem für die Landesstraße zuständigen Straßenbauamt Schwerin erneuern. Geplant war die Baumaßnahme bereits ab vorigen Jahr. „Sie veschiebt sich aber weiter“, berichtete Bürgermeister Peter Sawiaczinski.

Da die Gemeinde im Zuge dieser geplanten Straßensanierung auch die Gehwegbeleuchtung erneuern wollte, hatte sie beim Bundesumweltministerium rechtzeitig Fördermittel beantragt. Denn alle Lampen sollten mit Aufsatzleuchten in LED-Technik ausgestattet werden. Der Bund bewilligte 20 000 Euro. Inzwischen musste das Landesförderinstitut die Frist zur Auszahlung schon zweimal verlängern.

„Jetzt können wir die Fördermittel nur noch bis Ende August mit bezahlten Rechnungen für 41 neue LED-Aufsatzleuchten abrufen. Ansonsten verfallen die Zuschüsse“, erläuterte Peter Sawiaczinski. Die Gemeindevertretung hatte jetzt zu entscheiden: Nutzt sie die Fördermittel oder gibt sie sie zurück. Der Bauausschuss empfahl, die gesamte Beleuchtungsanlage in der Bahnhofstraße vom Bahnhof bis zur Schweriner Straße zu erneuern. Für die Verkabelung, neue Masten und Aufsatzleuchten kalkulierte das Bauamt 110 000 Euro. Zu teuer für den defizitären Haushalt.

„Beschließt die Gemeindevertretung die Kompletterneuerung, muss ich als Bürgermeister Widerspruch einlegen, weil die Finanzierung nicht gesichert werden kann.“

Peter Sawiaczinski schlug vor, an 41 Straßenlaternen die alten Lampenköpfe durch LED-Leuchten zu ersetzen. Kosten: 60 000 Euro. Durch die modernen Lampen würde der Stromverbrauch um rund 35 Prozent gesenkt, was den Haushalt entlastet. „Jetzt erhalten wir die LED-Lampen zu 40 Prozent gefördert. Diskutiert wird derzeit, diese Technik nur noch zu zehn bis 15 Prozent zu fördern“, führte der Bürgermeister ein weiteres Argument an. Zudem seien im Haushalt noch rund 40 000 Euro für die Bahnhofstraße eingestellt, sodass die Kosten von 60 000 Euro finanziert werden können.

„Wenn nach Beschaffen und Auswechseln der Lampenköpfe Geld übrig ist, dann können wir die maroden Masten noch streichen lassen.“ Diesem Vorschlag folgten die zwölf anwesenden Gemeindevertreter einmütig.

Haike Werfel

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