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739 Läuferinnen und Läufer im Ziel

Wismar 739 Läuferinnen und Läufer im Ziel

17. Schwedenlauf lockt Sportler aus aller Welt nach Wismar / Schnellster über 10 km war Philipp Baar (24)

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Der zwölfjährige Erik Schröder aus Hornstorf lässt sich nach dem 800-m-Lauf die Beine von Physiotherapeutin Birgit Boldt im Zelt des Hanse-Klinikums massieren.

Quelle: Fotos: Frank Reichelt

Wismar. Zum 17. Mal fand gestern der Schwedenlauf statt. Er ist inzwischen deutschlandweit bekannt und zu einem Höhepunkt des Schwedenfestes geworden. Nicht nur, weil diesmal 739 Läufer durchs Zieltor liefen, sondern auch, weil sich zahlreiche Firmen und Institutionen neben dem Hauptsponsor Volks- und Raiffeisenbank eG Mecklenburg einbrachten.

OZ-Bild

17. Schwedenlauf lockt Sportler aus aller Welt nach Wismar / Schnellster über 10 km war Philipp Baar (24)

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Die Moderatoren Uwe Thom und Mario Turloff begrüßten Sportler aus aller Welt: aus Österreich, Spanien, den USA, aus China, eine Gruppe kam aus dem schwedischen Tidaholm und ein Flüchtlingsteam vom Verein „Das Boot“. Als ältester Teilnehmer ging der Wismarer Herrmann Ehmke (78) auf die 5-km-Strecke, der jüngste mit drei Jahren war Ben Öser aus Karow, der 800 m lief. Mit Werner König und Enrico Geilert waren zwei Aktive dabei, die bisher alle Schwedenläufe absolviert haben.

Im 10-km-Hauptlauf siegte Philipp Baar (24) in sehr guten 29:56 Minuten und mit fast vier Minuten Vorsprung. „Ich bin jetzt das sechste oder siebte Mal dabei. Als Schweriner muss man nach Wismar kommen und den Schwedenlauf mitmachen! Das ist heute meine schnellste Zeit hier in Wismar gewesen. In der nächsten Woche geht es wieder in die USA zum Studium.“ Gemeinsam mit seiner Verlobten Regina Salinas. Die 22-jährige Texanerin ist auch eine begeisterte Läuferin. Sie war die schnellste Frau über zehn Kilometer (35:39 min).

In bewährter Weise startete der Schützenverein Hanse die Volksläufe mit Kanonenschüssen. Zuvor musste Kommandant Heinz Röpke die Hinterlassenschaften der schwedischen Pferde beseitigen. Deren morgendlicher Ritt hatte über die Laufstrecke geführt.

Der erste Kanonenschuss galt den Läufern der Schnupperstrecke über 800 m. Dann starteten die Sportler über fünf und zehn Kilometer. Eine Runde oder zwei, die Strecke war gut erklärt und beschriftet.

Das Vorausfahrrad mit Antje Schmei führte das Feld sicher durch die Stadt. Wegen der umfangreichen Bauarbeiten in Wismar waren die freiwillige Feuerwehr und das THW besonders gefordert. Zur Absicherung der Laufstrecke mussten sie mehr als 300 m Bauzäune extra aufstellen. Julia Gantz, Volleyballerin beim PSV Wismar und 5-km-Siegerin bei den 14- bis 17-Jährigen, fand die Laufstrecke diesmal sogar besser als in den Vorjahren. Auch viele Zuschauer meinten, die Läufer länger und besser sehen zu können. Deutlich mehr applaudierten und feuerten die Läufer auf der Strecke an.

Aber so ein Stadtlauf hat seine Tücken. „Das Kopfsteinpflaster ist schon heftig. Von der Stadt habe ich nichts genossen, das mache ich aber noch“, sagte Johannes Albers, Sieger über fünf Kilometer.

Glücklich waren Cho Ying Wan und Yang Lin aus China. Ihre Lauferfahrungen sind noch überschaubar, aber über ihre Verbesserungen haben sie sich sehr gefreut. Auf jeden Fall können Cheforganisatorin Susanne Möller aus der Stadtverwaltung mit ihren Helfern und Kerstin Groth mit ihren fleißigen Sportfreunden vom Kreissportbund mit dem 17. Schwedenlauf sehr zufrieden sein. Laut Volker Dahl, Notfallsanitäter beim DRK, gab es nur wenige Kreislaufprobleme und einige Läufer klagten über die hohe Belastung für die Knie wegen des Straßenpflasters.

Ergebnisse

10 km Männer: 1. Philipp Baar (Schwerin) 29:56 min; 2. Raúl Peñas (Barcelona/Spanien) 33:49; 3. Mathias Ahrenberg (Schwerin) 34:08

10 km Frauen: 1. Regina Salinas (Texas/USA) 35:39 min; 2. Johanna Flacke (1. LAV Rostock) 38:25; 3. Anette Paap (Möllner SV) 39:20

5 km Männer: 1. Johannes Albers 15:58; Tony Qualmann (Pokrent) 16:10; Merhawi Gereme („Das Boot“ Wismar) 17:43

5 km Frauen: 1. Claudia Schalling 19:53 min; 2. Ariane Stapusch (VfL Neukloster) 19:56; 3. Dabiela Gaberle (Team Vodafone Wismar)21:10

800 m männlich: Markus Rompel (PSV Wismar, Abt. Leichtathletik, Ak 4-9 Jahre) 2:51 min; 2. Chris Thomassek (Neuburg, Ak 10-13 Jahre) 3:09; 3. Lukas Kumpart (4-9 Jahre) 3:11

800 m weiblich: Finja Spiegel (Stavenhagen, Ak 10-13 Jahre) 3:20 min; 2. Ida Hasselfeld (Ak 4-9 Jahre) 3:21; 3. Anke Siedenschnur (Ak Frauen) 3:21

Teamwertung: 1. Mecklenburg Runners IV (Mathias Ahrenberg, Marco Wien, Frank Leonhardt, Kathrin Zander, Christiane Wermann) 3:16:23 Stunden; 2. Möllner SV 3:24:42; 3. clackse 3:43:52

Frank Peter Reichelt

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