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9000 Euro gestohlen: Firma vor dem Aus

Kritzow 9000 Euro gestohlen: Firma vor dem Aus

Diebe brechen in Kritzower Mobilfunkshop ein

Kritzow. Sascha Karow ist verzweifelt. Nachdem Diebe in der Nacht zu Mittwoch in sein Büro eingebrochen sind, steht sein Unternehmen vor einer ungewissen Zukunft. Grund: Die Täter haben die Monatseinnahmen aller seiner SK Mobilfunkshops gestohlen – insgesamt 9000 Euro. „Das größte Problem ist, dass dieses Geld für Miete und Gehälter meiner fünf Angestellten und eines Azubis gedacht waren“, berichtet Karow. Schadensersatz von der Versicherung werde es nicht geben. Der Tresor habe nicht deren Richtlinien entsprochen. „Als relativ kleines Unternehmen stehen wir ohne Hilfe vor dem Aus “, sagt Karow.

Seit November 2015 betreibt er seinen SK Mobilfunkshop in Wismar-Kritzow. Zwei weitere Läden befinden sich in Rostock (im Klenow Tor und im Stadtteil Lichtenhagen). Das Büro für alle Standorte ist im Real Markt in Kritzow. „Dort sind die Einnahmen bislang immer gesammelt und ausgewertet worden“, berichtet der Unternehmer. Nach vorliegenden Bildaufnahmen hätten drei Täter den Einbruch in sein Geschäft verübt. Während eine Person im Auto gewartet habe, hätten zwei andere eine Scheibe eingeschlagen und seien gezielt zum Tresor gelaufen. Handys und andere teure Technik, die sich ebenfalls im Laden befunden hätte, hätten sie nicht mitgenommen. Anscheinend wollten sie nur Bargeld. Und davon gab es einiges. Denn Sascha Karow wollte am nächsten Tag eine größere Summe zur Bank bringen.

Wie die Polizei mitteilt, hätte eine Streifenwagenbesatzung gegen 2 Uhr die Alarmanlage des Einkaufmarktes gehört und die beschädigte Eingangstür entdeckt. Die Täter waren nicht mehr vor Ort. Deshalb haben Kriminaltechniker gestern Vormittag Spuren gesichert.

Wer in der Nacht zu Mittwoch in der Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Kritzow beobachtet hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeihauptrevier Wismar unter der Telefon 03841/20

30 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Sascha Karow hofft auch auf Spenden und dass in den nächsten Tagen viele Kunden in sein Geschäft kommen. Denn nur so könne er das am Laufen halten.

ks

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