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Ab in den Korb! Randsportart drängt in Wismar nach vorn

Wismar Ab in den Korb! Randsportart drängt in Wismar nach vorn

Immer mehr Jugendliche interessieren sich für Basketball. Der Gymnasiast Erik Scholze wurde von seinem Bruder für diesen Sport begeistert.

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Das sind die Nachwuchs-Basketballer des PSV Wismar. Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren trainieren mehrmals in der Woche.

Wismar. Basketball ist als Randsportart auf dem Vormarsch. Auch Erik Scholze hat sich längst vom Korb-Fieber anstecken lassen. Die Jugendredaktion beobachtete ihn beim Spiel.

Erik steht an der Freiwurflinie. Es geht um alles oder nichts! Konzentriert fokussiert der Basketballer vom Polizei SV Wismar seine Gedanken auf den Korb. Der ist 4,25 Meter von ihm entfernt. Das ganze Spiel hängt nun von diesem Wurf ab. Die Spannung überträgt sich auf die Zuschauer, die mitfiebern und die Daumen drücken. Erik atmet tief ein, geht leicht in die Knie, holt Schwung aus seinen Beinen und wirft den Ball auf den Korb. Von der rechten Oberecke des schwarzen Vierecks springt der Ball direkt ins Netz. Treffer! Erleichtert atmet Erik Scholze auf: Das Spiel ist gewonnen.

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Sprung! Beim Basketball geht es darum, den Korb zu treffen.

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Wieder einmal ist es Erik und seinen vier Mitspielern gelungen, in 40 Minuten mehr Bälle als der Gegner in den Korb zu befördern. Für verwandelte Freiwürfe gibt es einen Punkt, bei Würfen von der Dreierlinie zwei Punkte und hinter der 6,25 Meter vom Korb entfernten Dreierlinie winken drei Punkte.

Basketball wurde im späten 19. Jahrhundert übrigens von einem Kanadier erfunden und zählt zu den beliebtesten Sportarten weltweit. Auch in Wismar spielen zahlreiche Jugendliche beim PSV Basketball und haben Spaß am Sport. Nichtsdestotrotz ist die Vorbereitung auf das Spiel mit sehr viel Training verbunden. Die einzelnen Spieler müssen hart trainieren, um gewinnen zu können. Dabei kommt es nicht nur darauf an, gut zu werfen oder sich geschickt mit dem Ball fortbewegen zu können, sondern viel mehr um Teamfähigkeit und Motivation. Dementsprechend ist das Training konzipiert, die Übungsleiter legen viel Wert auf regelmäßiges Erscheinen und vollen Einsatz.

Wenn etwas nicht so funktioniert wie erwartet, sollte man nicht gleich aufgeben. Denn Basketball ist wie jede andere Sportart auch nur mit viel Geduld und Willenskraft zu erlernen. Ein weit verbreitetes Klischee besagt, dass man nur erfolgreich spielen kann, wenn man besonders groß ist. Dennoch gibt es auch einige gute Spieler, die relativ klein sind. Diese zeichnen sich besonders durch ihre Beweglichkeit aus. Basketball hat also nicht nur etwas mit dem Einstudieren von Bewegungsabläufen zu tun, sondern auch mit der Fähigkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen, wenn man unter sehr großen Druck gerät.

Erik Scholze kennt sich damit aus. Als er elf Jahre alt war, begann er mit dem Basketball im Verein. Durch seinen großen Bruder kam er mit dem Sport in Kontakt. Besonders faszinierend für ihn war der Teamgeist. Momentan spielt Erik als Aufbauspieler in der U 16. „Basketball ist eine sehr anspruchsvolle Sportart“, sagt er. „Sie verlangt einem wirklich alles ab, von der Koordination bis zur Kreativität.“

Basketball macht Laune. Ich hoffe auf noch mehr Siege mit meiner Mannschaft.“Erik Scholze,

Schüler

Khoa Tran Dang

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