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Abiturrede für einen doppelten Abschied

Wismar Abiturrede für einen doppelten Abschied

Zwei Schüler des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wismar erreichten einen Durchschnitt von 1,0

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GHG Klasse 12 a: Joey Gerstenberg (hinten v. l.), Bitja Wischeropp, Jan Soltmann, Felix Dettmann, Natalie Reiher, Lukas Oldenburg, Malika Bouharna, Nadja Fischer, Alexandra Henseleit, Tina Otto, Jennifer Merten, Annika Marquardt, Steffi Gildhoff, (vorn v. l.) Nathalie Trappe, Pia Gundlack, Katharina Valeska Tilsen, Luisa Kröncke, Jessi Zhou, Tina Harberg, Ulrike Retzlaff, Michelle Dunkel, Marta Gubbe, Svenja Duhr, Janine Miaziga, Zina Marie Degen, Tabea Lätitia Grunau, Verena Runge, Svenja Weltjen, Klassenleiterin Verena Runge. Fotos (4): Erich Rudat

Wismar. Für 49 junge Frauen und Männer des Gerhart-Hauptmann- Gymnasiums (GHG) in Wismar ist die Schulzeit vorbei. Abschied wurde in der Heiligen-Geist-Kirche gefeiert.

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Zwei Schüler des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wismar erreichten einen Durchschnitt von 1,0

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Pastor Thomas Cremer sagte in der Feierstunde: „Heute ist ein besonderer Tag, das Ende der Schulzeit – jetzt beginnt das Leben. Oder vielleicht auch: Schade, dass die Schulzeit vorbei ist. Mal sehen wohin der Weg uns führen wird.“ Das Leben werde weiterhin viele Überraschungen bereit halten. Schulleiterin Ines Albrecht begrüßte die Anwesenden zwar, überließ dann aber Reinhardt Braatz das Wort, „einem Kollegen mit 65 Jahren Lebenserfahrung“.

Reinhardt Braatz übernahm seine letzte Aufgabe als Koordinator für die Sekundarstufe II am GHG und hielt somit eine Rede für einen doppelten Abschied. Zwei Punkte hob er hervor: „Mathematik ist wichtig, aber es gibt ein Leben nach dem Abitur und da ja Plattdeutsch wieder gefördert werden soll, möchte ich auch einige Sätze auf platt sagen. Sollte mich jemand nicht verstehen, dann erinnert mich das an den Matheunterricht.“

Der Festredner hatte auch Zahlen mitgebracht: „Der Gesamtdurchschnitt liegt bei 2,10, das finde ich richtig gut. Im Fünfjahresdurchschnitt liegen sie damit weit vorn.“ Und dann verkündete er fast unglaubliche Zahlen: Nadja Fischer und Jan Hellwig errangen mit einem Durchschnitt von 1,0 ein sensationelles Ergebnis. Wobei Nadja nach Berechnung der Punkte mit rechnerischen 840 Punkten die höchste Wertung des Jahrganges am GHG erreichte.

Reinhardt Braatz sprach den Eltern seinen Dank aus, auch dafür, dass sie ihr Kind damals am GHG angemeldet haben. „Der Zustand des Hauses kann es ja nicht gewesen sein.“ Auch für seine Kollegen hatte er anerkennende Worte und blickte auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück.

Keine Abiturfeierrede kommt ohne Rückgriff auf die Philosophie aus und so erinnerte auch der Mathelehrer an Horaz, Kant, und Einstein. „Wagt es, weise zu sein, habt den Mut, auch mal quer zu denken, aber denkt immer an Mark Forster, ihr müsst das Buch nun selber schreiben.“

Anschließend gab es viele Auszeichnungen und Präsente. Jessi Zhou vertrat die Interessen der Schüler in der Schulkonferenz, Malika und Friederike waren zuverlässige Klassensprecher. Pia, Tina, Tilo, Tina und Katharina zeigten großes soziales Engagement und erfüllten den Titel „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ mit Leben. Als bester Mathematiker wurde Jakob Krauß geehrt, als beste Physiker Tim Kindler, Jonas Merten und Simon Kusnezow, bester Chemiker wurde Jan Hellwig.

Ein Grußwort kam auch vom Rektor der Hochschule Wismar, Prof. Wiegand-Hofmeister. Bei so manchem Bezug auf die Geschichte oder Tradition freuten sich die Abiturienten, und erkannten Inhalte aus dem Unterricht wieder. Der Rektor übergab MINT-Zertifikate an Jannes, Tim, Simon und Jan.

Erich Rudat

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