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Aktion „Rote Hand“ am Montag in Wismar

Wismar Aktion „Rote Hand“ am Montag in Wismar

Workcamp-Teilnehmer rufen Bürger auf, gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten einzutreten

Wismar. Die Teilnehmer des Internationalen Workcamps des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Wismar rufen die Hansestädter und Gäste am Montag, dem 22. August, ab 15 Uhr vor dem Rathaus auf, mit ihrem roten Handabdruck gegen den weltweiten Einsatz von Kindern als Soldaten einzutreten. Der Schirmherr des Camps, Bürgermeister Thomas Beyer (SPD), wird die Aktion eröffnen. Die jungen Leute aus neun europäischen Nationen übergeben die gesammelten roten Hände beim Abschlussabend am Dienstag dem Präsidenten der Bürgerschaft, Tilo Gundlack (SPD), zur Weiterleitung an die Vereinten Nationen.

Der Volksbund engagiert sich seit 2009 gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten. Die gesammelten Handabdrücke dienen als Zeichen, dass Mädchen und Jungen vor der Rekrutierung geschützt werden müssen.

Der „Red Hand Day“ wurde 12. Februar 2001 von ehemaligen Kindersoldaten und Menschenrechtsorganisationen eingeführt, denn an diesem Tag trat ein Protokoll der UN-Kinderrechtskonvention hinsichtlich der Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten in Kraft. Es verbietet den Einsatz von Kindern als Soldaten, jedoch werden weiterhin geschätzt 250000 Minderjährige in Kriegen ausgenutzt, sowohl in regulären Streitkräften als auch bei Rebellengruppen. Die weltweite Aktion „Rote Hand“ hat das Ziel, mit vielen Händen und Aktionen die Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen, damit sich das ändert. Auf den Kriegsgräberstätten, die der Volksbund erhält und pflegt, finden sich viele Gräber von Minderjährigen, die unter anderem im Zweiten Weltkrieg bei der Wehrmacht kämpften.

Eine Kranzniederlegung findet am 23. August um 15 Uhr auf dem Soldatenfriedhof in der Rostocker Straße statt. Die Gedenkansprache hält die stellvertretende Landesvorsitzende des Volksbundes, Dr. Margret Seemann.

OZ

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