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Albanien: Helfer gesucht zum Beladen für Sattelzug

Wismar Albanien: Helfer gesucht zum Beladen für Sattelzug

Panthenolcreme für Brandopfer und Geldspenden willkommen / Chef des Behindertenbeirates dabei

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Mit den Fahrzeugen der Wismarer Albanienhilfe kommen Hilfsgüter in entlegene Bergdörfer.

Quelle: Heiko Hoffmann

Wismar. Die Albanienhilfe Wismar bereitet den nächsten Transport in das südosteuropäische Land vor. „Zum Beladen am 7. Juni würde ich mich sehr freuen, wenn sich Helfer finden“, so der Wismarer Frieder Weinhold. Der Chef des Christlichen Hilfsvereins hat einmal mehr zusammen mit Freunden sein organisatorisches Gespür unter Beweis gestellt.

So wird der Sattelzug beladen mit drei bis vier ausrangierten Klassensätzen mit Schulmöbeln, die die Schulverwaltung Vorpommern- Greifswald zur Verfügung stellt. Von einer Firma aus Bochum wurden für den geplanten Neubau eines Internats im Bergdorf Bishnica 70 Matratzen losgeeist, eine Firma aus dem Sauerland gibt die passende Anzahl an Doppelstockbetten. All das wird nach Wismar transportiert und am 7. Juni vom Zwischenlager der Alten Reithalle auf den Laster verladen. Doch damit nicht genug. Einrichtungsgegenstände für die Küche im Internat, Geschirr und Besteck, medizinische Geräte, Gummistiefel und Familienpakete komplettieren den Hilfstransport. „Ganz wichtig ist uns, dass wir noch Panthenolcreme für die Explosionsopfer von Dardhas in der Nähe der Stadt Pogradec bekommen. Wir beschäftigen eine Pflegekraft auf Honorarbasis für die Nachbehandlung der Brandwunden. Es wäre sehr hilfreich, wenn Apotheker oder Ärzte helfen können“, so Frieder Weinhold. Er freut sich, dass der Wismarer Lutz Werner wieder den Transport begleitet, erstmals dabei sind ein Gärtnerehepaar aus Lübeck und mit Wolfgang Griese der Vorsitzende des Behindertenbeirates von Nordwestmecklenburg. Griese, von Hause aus Bauingenieur, will mit den Architekten für das neue Internatsgebäude in Bishnica ins Gespräch kommen. Geplant ist der Neubau für 80 Kinder, gebaut werden soll auf einem staatlichen Grundstück.

Ein neues Vorhaben in den albanischen Bergdörfern im Hinterland der Stadt Pogradec am Ohridsee ist die Wasserversorgung. „Um die Versorgung mit Wasser zu gewährleisten, müssen wir für Materialkosten wie Rohre 20 000 Euro aufbringen. Da hängen etwa 3000 Einwohner aus mehreren Dörfern dran. Auch die Stadt Pogradec beteiligt sich, schafft das aber nicht allein“, so Weinhold.

Kontakt: ☎ 03841/22530 oder http://www.chwev.de

Heiko Hoffmann

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