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Alleenkonzept für Kreis gefordert

Grevesmühlen Alleenkonzept für Kreis gefordert

Alte Fassung unaktuell / Perspektiven fehlen

Grevesmühlen. Eine Neufassung des Alleenkonzepts für den Landkreis Nordwestmecklenburg soll her. Dafür macht sich jetzt der Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft des Kreistages stark. Bis zur nächsten Sitzung soll die Verwaltung dem Gremium eine Vorlage erarbeiten, auf welchem Weg dieses Ziel erreicht werden kann. Dabei setzen die Ausschussmitglieder um ihre Vorsitzende Petra Kesper nach ausführlicher Diskussion während der jüngsten Sitzung letztendlich auf Hilfe von außen. Sie können sich nur schwer vorstellen, dass die Verwaltung diesen Arbeitsaufwand allein bewältigen kann. Darum bitten sie auch rechtzeitig zu erwartende Kosten anzuzeigen, damit sie noch Berücksichtigung in der Haushaltsdiskussion finden können.

So waren auch Sylvia Radtke und Hansjörg Rotermann der Meinung, ein Ingenieurbüro mit ins Boot zu holen. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende kritisierte den augenblicklichen Zustand als planlos. Thomas Baudis hätte sich gewünscht den Kreisstraßenmeister mit am Tisch zu haben. Nicht nur Petra Kesper war der Meinung, dass für ein neues Alleenkonzept eine Vernetzung über den Landkreis hinaus mit den vorhandenen Datenbanken für Bundes- und Landesalleen erfolgen müsse sowie eine schrittweise Erfassung von Alleen an Gemeindestraßen. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass die Voraussetzungen dafür gut wären, weil im Zuge der Einführung der doppischen Haushaltsführung in den Kommunen auch alle Bäume erfasst und bewertetet worden waren. „Auf Grundlage der Erfassung des Baumbestandes und des Zustandes der Alleen werden kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmevorschläge entwickelt, um den Alleenbestand zu vervollständigen, zu erhalten und auszuweiten“, schlug Petra Kesper in einem dem Ausschuss vorgelegten Schreiben vor. Naturschutzverbände, Tourismusverbände, Straßenbaulastträger, Landeigner und der Kreisbauernverband sollten möglichst zur Erarbeitung mitherangezogen werden. Die alte Fassung des Alleenkonzeptes stammt von 2013. Sie sei nicht mehr aktuell und enthalte auch keine Entwicklungsperspektiven für den Alleenbestand in Nordwestmecklenburg.

Ein öffentlich zugängliches Baum- und Alleenkataster existiere nicht. So sei auch eine Erfassung der Sturmschäden und erforderlichen Nachpflanzungen dringend erforderlich.

Cornelia Roxin

OZ

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