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Alles Öko in der Kita Emil Grünbär

Wismar Alles Öko in der Kita Emil Grünbär

Die Stadtwerke vergeben an die Einrichtung erste Auszeichnung als Ökoenergiebetrieb.

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Stadtwerkechef Andreas Grzesko, AWO-Geschäftsführerin Elke Gustke, Kita-Leiterin Claudia Wiechert, die ehemalige Leiterin Anita Wolf (v. l.) und die Kinder lassen sich die Äpfel schmecken.

Quelle: Christel Ros

Wismar. Knackige Äpfel sollen bald die Steppkes aus der Kita Emil-Grünbär-Haus in Wendorf ernten. Von einem eigenen Bäumchen, das sie auf die Wiese ihrer Kita pflanzen wollen. Es ist ein Geschenk der Stadtwerke Wismar, das Geschäftsführer Andreas Grzesko gestern mit in die Kita brachte. Der Anlass war ein besonderer: Die Kita, Träger ist der Kreisverband Wismar der Arbeiterwohlfahrt (AWO), erhielt von den Stadtwerken als erstes Unternehmen in der Hansestadt die Auszeichnung als Ökoenergiebetrieb.

Das heißt, die Einrichtung erhält Ökostrom von den Stadtwerken — die grüne Kraft aus der Steckdose sozusagen. Die AWO hatte sich für das Ökostromangebot der Stadtwerke „WismarStromNatur“ entschieden.

Dieses Produkt stammt zu hundert Prozent aus deutschen Wasserkraftwerken. Damit spart man zum Beispiel bei einem Jahresverbrauch von 35 000 Kilowattstunden rund 20 Tonnen Kohlendioxid, was dem jährlichen Ausstoß von zehn Autos entspricht, erklärt Grzesko.

„Im Emil-Grünbär-Haus passt einfach alles zusammen, deshalb haben wir uns entschieden, hier die Auszeichnung zu übergeben“, so der Geschäftsführer weiter. Unter „alles“ fällt hier auch das Konzept der Kita. „Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht die Liebe zur Natur. Die Kinder werden auf spielerische und fröhliche Art zu umweltbewusstem und gesundheitsbewusstem Handeln ermuntert.

Wir wollen die Kinder für die Sache der Umwelt begeistern und ihnen mit viel Spaß die ökologischen Zusammenhänge vermitteln“, so Elke Gustke, Geschäftsführerin der AWO. Außerdem zählte bei der Vergabe der Auszeichnung, dass in den zurückliegen Jahren die Kita mit viel Aufwand auch unter energetischem Aspekt saniert wurde. Derzeit beziehen 36 Kunden der Stadtwerke Ökostrom, Tendenz steigend, sagt Grzesko. Zwar ist er 0,3 Cent pro Kilowattstunde teurer als herkömmlicher Strom, aber vor allem jüngere Leute würden sich ganz bewusst dafür entscheiden.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagte Kita-Leiterin Claudia Wiechert. Vor allem über den Apfelbaum der Sorte Topaz Herbstapfel. Da eine ausreichende Ernte erst später zu erwarten ist, brachten die Stadtwerke gleich eine ganze Kiste mit dem schmackhaften Obst mit. Da langten Erwachsene und Kinder kräftig zu.

Zahlen am Rande
87 Kinder besuchen die Natur- und Umwelt-Kita Emil-Grünbär-Haus in Wendorf, einschließlich 18 Krippenkinder und eine Integrativgruppe für Kinder mit besonderem Förderbedarf. 13 Erzieherinnen sind tätig.

60 Jahre ist es her, dass das Haus gebaut wurde. 1993 ging es in den Besitz der AWO über.

1998 begann die Arbeiterwohlfahrt mit der umfassenden Sanierung des Hauses nach energetischen Gesichtspunkten und investierte fast eine Million Euro.

 

Christel Ros

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