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Wismar Alpakas sind Star des Hubertustages
Mecklenburg Wismar Alpakas sind Star des Hubertustages
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17:10 31.10.2018
Auch Alpakas sind zum Hubertustag ins Kreisagrarmuseum gekommen - als Attraktion für die Besucher. Quelle: Norbert Wiaterek
Dorf Mecklenburg

Lecker und kalorienreich: Die große Geburtstagstorte, die Simone Bratrschovsky aus Groß Stieten und ihre Schwiegertochter Melissa Rodat gebacken haben, schmeckt den Besuchern des Kreisagrarmuseums in Dorf Mecklenburg. Die Einrichtung am Rambower Weg ist zwar bereits am 6. Oktober 40 Jahre alt geworden. Doch erst am Mittwoch beim Hubertusfest hat es die Gelegenheit gegeben, den runden Geburtstag ausgiebig zu feiern.

Nachdem Simone Bratrschovsky das sahnige Kunstwerk mit dem essbaren Foto „40 Jahre Museum“ angeschnitten hatte, waren die Tortenstücke schnell verkauft. Der Erlös soll für den Aufbau eines Stalls verwendet werden. Der stand einmal in Losten, die Teile befinden sich nun im Depot. Wenn das nötige Geld gesammelt ist, soll die Überdachung unweit des Museumsparkplatzes, neben dem reetgedeckten „Schweinepilz“, aufgebaut werden.

Ein Hubertustag wird laut Dr. Björn Berg seit knapp zehn Jahren am Agrarmuseum gefeiert. „Eine Besonderheit ist diesmal, dass wir einige Hofläden angesprochen haben, die sich nun mit ihren Produkten vorstellen“, erklärte der Museumsdirektor. „Es ist möglich, dass wir diesen kleinen Bauernmarkt künftig ausbauen.“ Während neben dem Parkplatz Motoren ratterten und Technikfreunde alte Traktoren präsentierten, gab es im Fachwerkhaus und auf der benachbarten „Märchenwiese“ - beides gestern gut besuchte Orte - unter anderem Sanddorn aus Wohlenberg, Ostsee-Seifen aus Neuburg, Honig aus Tressow sowie Wurst, Bauernbrot, Erbsensuppe, Wollsachen, Körbe, schmückende Anhänger und Spielsachen. Kinder konnten mit Obst drucken oder Drachen und Traumfänger basteln. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Wariner Musikanten und die Jagdhornbläser „Wallensteingraben“.

Der Angelverein „Petrijünger“ aus Dorf Mecklenburg bat zum Glücksraddrehen und Zielwerfen. Ritter Fred Schultz und Knappe Jörg Benthin vom Verein „Mecklenburgs Wiege“ animierten zum Bogenschießen. Nicht nur Bürgermeister Torsten Tribukeit brauchte etwas Übung, um die fünf Meter entfernte Hirsch-Scheibe zu treffen. „Wir zeigen, wie die traditionelle Jagd aussah“, so Fred Schultz. Jörg Bratrschovsky berichtete im Mobil des Kreisbauernverbandes über ökologische Landwirtschaft. „Ein Landwirt ernährt heute etwa 155 Personen. 1950 waren es zehn Personen. Doch der Nachwuchs fehlt“, beklagte der Experte. „Gesucht werden zum Beispiel junge Leute, die eine Ausbildung zum Tierwirt machen wollen.“

Die Stars des Hubertustages waren übrigens Leopold (5) und Alberto (6) vom Alpakahof am Iserberg in Hamberge. Die Hengste ließen sich streicheln und fraßen sich am Gras satt. Nur die bunten Luftballons am Stand gegenüber machten sie etwas nervös. „Alpakas passen gut auf, fast so wie Wachhunde“, erklärte Beate Holter. Die Tiere aus Hamberge kommen auch in Hospizen und Altenheimen sowie bei Therapien von Kindern und Menschen mit Behinderungen zum Einsatz.

Norbert Wiaterek

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