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Angela Merkel füllt den Kurpark in Boltenhagen

Boltenhagen Angela Merkel füllt den Kurpark in Boltenhagen

Etwa 3500 Einwohner und Urlauber lauschten der Wahlkampfrede der Kanzlerin

Boltenhagen. Ein Zaun mit nur zwei Eingängen, Taschen- und Ausweiskontrollen – in Boltenhagens Kurpark hat es so viele Sicherheitsmaßnahmen lange nicht gegeben. Gestern besuchten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (beide CDU) das Ostseebad, um für die Landtagswahl im September und schon für die Bundestagswahl im kommenden Jahr zu werben.

Etwa 3500 Besucher lauschten den Worten der Politiker, die viel Applaus, aber auch Kritik ernteten. Unter den Zuschauern befanden sich nämlich auch einige aufgebrachte Milchbauern, die mit den aktuellen Preisen für ihre Produkte gar nicht zufrieden sind. An sie wandte sich die Bundeskanzlerin direkt. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Landwirte wieder zufriedener werden“, sagte sie. Dazu müssten aber auch die Kunden beitragen. „Wir wollen alle gesunde Lebensmittel in guter Qualität. Diese Qualität hat aber auch ihren Preis“, so Merkel. Den müssten die Verbraucher bereit sein, zu zahlen.

Wie auch Lorenz Caffier widmete Merkel große Teile ihrer Rede der Sicherheitspolitik. „Es gibt nicht nur den internationalen Terror. Auch kriminelle Banden und Wohnungseinbrüche sorgen für Ängste.

Deswegen brauchen wir mehr Personal bei der Polizei.“ Diese Forderung hatte bereits Caffier zuvor geäußert und angekündigt, dass die 37 Polizeireviere im Land jeweils 15 zusätzliche Mitarbeiter bekommen sollen.

In Bezug auf die Landtagswahl in MV im September erinnerte Angela Merkel daran, dass Politik auch immer mit dem Blick in die Zukunft gemacht werden müsse. „Wir müssen uns auch um Arbeitsplätze von morgen kümmern“, sagte sie. An Jugendliche im Publikum gewandt fügte sie hinzu: „Wer als Kind ordentlich lernt, hat es später leichter, eine ordentliche Arbeit zu bekommen, die ordentlich bezahlt wird, damit man für seinen Unterhalt sorgen kann.“ Damit hätten die Jugendlichen die Aufgabe, zu lernen, während sich Politik und Wirtschaft darum kümmern müssen, dass es genug Arbeitsplätze mit anständigen Löhnen gibt. Merkel verteidigte auch Wolfgang Schäubles (CDU) Kurs in der Finanzpolitik. „Jetzt keine Schulden mehr zu machen, gehört zu einer verantwortungsvollen Politik für die Zukunft“, so Merkel.

Zustimmung für ihre Ansichten gab es von vielen Zuhörern. Das zeigte sich im lauten Applaus.

Malte Behnk

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