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Anstiften zur Kunst des Bleibens im nördlichen Bundesland

Wismar Anstiften zur Kunst des Bleibens im nördlichen Bundesland

Am Montag wird zu einer Kulturdebatte im Filmbüro eingeladen. Es geht um Thesen wie „MV ist ein Land der Zuwanderer“.

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Kulturexperte Dr. Wolf Schmidt mit seinem Buch.

Quelle: Nicole Hollatz

Wismar. Dr. Wolf Schmidt von der „Mecklenburger AnStiftung“ mit Sitz in Wismar hat ein provokantes Buch geschrieben. Kunst und Kultur können dem Land, so der Autor, einen „Kick in die Zukunft“ geben und der Schlüssel für eine nährende Zuwanderung sein. Am Montag, dem 11. März, um 18 Uhr findet dazu eine Debatte im Wismarer Filmbüro statt.

„In Mecklenburg-Vorpommern leben derzeit 1,6 Millionen Menschen — weniger als in Hamburg. Die Bertelsmann-Stiftung prognostiziert einen weiteren Bevölkerungsverlust von 100 000 Personen bis 2020“, so Kulturexperte und Stiftungsberater Dr. Wolf Schmidt. Der geborene Wariner hat jahrelang in Hamburg gearbeitet und ist nun wieder zurück ins Mecklenburgische Dobin am See gezogen.

Das eigene Leben als Beispiel für den Trend, den er im Buch beschreibt. Während viele Menschen auf der Suche nach besser bezahlter Arbeit aus MV abwandern, entdecken Künstler und gut situierte, kulturbegeisterte Menschen das Land für sich. Schmidts These ist einfach: MV ist ein Land der Zuwanderer. Um diese wertvollen Zuwanderer müssen sich Land, Politik, aber auch die Menschen kümmern.

„Man muss das Land für den Zuzug interessant machen für Leute, die das wertschätzen würden, was die Attraktivität des Landes ausmacht“, so Dr. Wolf.

„Dieses Land ist längst ein Kulturland“, ist eine seiner wichtigsten Botschaften. Eine Kultur, die nicht nur von der Backsteinbaukunst und den Festivals getragen wird, sondern von den Menschen, den „Machern“. „Ein Dorf wie Heidekaten wird belebt durch Menschen, die da was Verrücktes machen.“ Künstler, die aufs Dorf ziehen oder immer schon dort leben und die die Botschaft von Toleranz und vom guten Leben im Land weiter verbreiten. Schmidt: „Das ist ein Signal, hier kann man es aushalten.“ „Die Kunst des Bleibens“, so heißt das Buch, das unter der Schriftenreihe „Gedanken zur Zukunft“ in der renommierten Herbert Quandt-Stiftung mit Sitz in Bad Homburg entstanden ist.

Buch und Podium
Am 11. März findet ab 18 Uhr die Debatte zum Buch unter dem Credo „Die Kunst des Bleibens. Wie Mecklenburg- Vorpommern mit Kultur gewinnt“ im Filmbüro MV in Wismar statt.

Der Eintritt ist frei.

Fürs Podium wurden neben Dr. Wolf Schmidt auch Ulrike Berger (Mitglied des Landtages), Dr. Michael Körner (Landeskulturrat MV) und Takwe Kaenders (Künstlerbund MV) gewonnen.

Das Buch von Dr. Wolf Schmidt

mit Reportagen von Moritz

Baumstieger und Fotos von Mika Schmidt gibt es kostenlos bei der Mecklenburger AnStiftung,

Papenstraße 16 in Wismar,

Bestellungen auch unter Tel./Fax: 0 38 41/ 25 79 29

(www.anstiftung-mv.de).

Dort wird auch um Anmeldung für die Veranstaltung gebeten.

Nicole Hollatz

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