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Arbeiterwohlfahrt macht früheres WiKi zur Kita „Wiki“

Wismar Arbeiterwohlfahrt macht früheres WiKi zur Kita „Wiki“

89 kleine „Wikinger“ können ab 1. August in Kindergarten und Hort an der Erich-Weinert-Promenade am Friedenshof gehen / Umbau ist im Gange

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Awo-Geschäftsführer Matthias Koch (l.), seine Stellvertreterin Monika Naß und Jörg Röpcke, der künftige Leiter der Kita „Wiki“, vor deren Rückseite. Hinter den Fenstern entsteht der Kindergarten. Die Fassade aus DDR-Zeit wird frische Farbe erhalten, die Eingänge werden Awo-rot.

Wismar. Kinder ziehen wieder ins Haus an der Erich-Weinert-Promenade 2 ein. Aus dem ehemaligen Wismarer Kinderhaus „WiKi“ wird ab August die Kindertagesstätte „Wiki“. Nach den „Kleinen Seeräubern“, der Kita in Dammhusen, standen nun Wikinger bei der Namensgebung Pate, erzählt Monika Naß, stellvertretende Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt (Awo).

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89 kleine „Wikinger“ können ab 1. August in Kindergarten und Hort an der Erich-Weinert-Promenade am Friedenshof gehen / Umbau ist im Gange

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Wir werden eine moderne Kita-Arbeit machen.“Jörg Röpcke, künftiger Leiter der Kita „Wiki“

Die Umbauarbeiten im hinteren Teil des 40 Jahre alten Gebäudes, zu DDR-Zeiten die Kombi 6, sind in vollem Gange. Fenster und Elektroleitungen werden erneuert, Brandschutztüren eingebaut, Trockenwände gesetzt. Die Farbe innen und an der Außenfassade wird aufgefrischt. Zu guter Letzt werden die Räume kindgerecht ausgestattet und die Sanitäranlagen erneuert, die Zuwegung samt Autostellplätzen und die Außenanlage gestaltet. Alles in allem investiert die Awo als Träger 300000 Euro.

Die rund 700 Quadratmeter in diesem Gebäudeteil wurden vorher von der Protinus gGmbH, eine Awo-Tochter, genutzt. „Anfang des Jahres kam die Bitte von Stadt und Landkreis zu prüfen, ob wir den Kita-Standort wieder aktivieren können“, berichtet Awo-Geschäftsführer Matthias Koch.

Im ersten Schritt entstehen nun 45 Kindergarten- und 44 Hortplätze. In einem zweiten wäre es möglich, eine Kinderkrippe einzurichten. „Die Kapazität für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung ist vorhanden“, sagt Koch.

Zwei Kindergartengruppen werden im Erdgeschoss, eine Gruppe im Obergeschoss untergebracht. Alle Räume befinden sich auf der Rückseite des Hauses, dem Park zugewandt. Hier entlang werden die Eltern ihre Kinder zur Kita bringen. Autostellplätze sind am vorderen Teil des Gebäudes aus Richtung Ossietzkyallee geplant. Die Räume der beiden Hortgruppen befinden sich auf der Promenadenseite.

„Vorbehaltlich der Betriebserlaubnis wollen wir die Kita zum 1. August eröffnen“, informiert Matthias Koch. 70 Prozent der Plätze sind bereits vergeben.

Der Geschäftsführer freut sich auch, dass mit Jörg Röpcke ein Kita-Leiter gefunden wurde und das sechs- bis siebenköpfige Erzieherinnenteam komplett ist. „Eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Frauen, die zum August ihre Ausbildung an der Berufsschule in Schwerin beenden. Sie haben bei uns ein Praktikum absolviert“, berichtet Monika Naß.

Als pädagogisches Konzept ist der situationsorientierte Ansatz mit dem Schwerpunkt Bewegung vorgesehen, erklärt Jörg Röpcke. Er kommt aus Dorf Mecklenburg und freut sich auf die neue Herausforderung, „die Kita von Beginn an mitzugestalten. Wir werden eine moderne Kita-Arbeit machen.“ Wert legt er auch auf eine gesunde Verpflegung. Für die soll die Kindermenü-Service Inservio GmbH aus Grevesmühlen sorgen.

Die Kita wird von 6.30 bis 17.30 Uhr öffnen. „Wir schauen dann, ob es eine Nachfrage nach längeren Zeiten gibt“, sagt Matthias Koch und kündigt zwei Schließtage pro Jahr an, an denen sich die Erzieherinnen weiterbilden. „Das wirkt sich auf die Qualität der Betreuung aus und Qualität ist uns sehr wichtig“, erklärt der Geschäftsführer. „Erzieher sind zu fünf Fortbildungstagen im Jahr verpflichtet, die können sie nicht nur an Sonnabenden und nach Feierabend absolvieren. Wir wollen unserem Personal gute Arbeitsbedingungen bieten.“

Haike Werfel

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