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Wismar Auch wenig Gäste können feiern!

„Rock im Ring“ mit „Rooster's Farm“ aus Rostock

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„Rock im Ring“ mit „Rooster's Farm“ aus Rostock: den Gitarristen Lars und Björn Kenzler, Charles Peter am Bass sowie „Fiete“ Busse mit der Mundharmonika (v. l.), nicht im Bild Sänger Bert Heinsberg und Schlagzeuger Bernd Kenzler. Fotos (4): Nicole Hollatz

Wismar. „Wismarer, wo wart ihr?“, fragte Sylvia Hölscher, ehemalige Chefin der Wismarer Behindertenwerkstatt, nach gut zwei Stunden Konzert vom Feinsten. „Alle meckern immer, dass für die Menschen in unserer Altersgruppe so wenig geboten wird, und dann ist was los und nur wenige kommen“, fasste sie zusammen. Und schwärmte für die Musik: „So toll, genau unsere Musik. Dieser Mundharmonikaspieler, wunderbar! Die Gitarren, der Gesang. Und das alles für zwölf Euro Eintritt, das ist doch geschenkt“, meinte sie.

OZ-Bild

„Rock im Ring“ mit „Rooster's Farm“ aus Rostock

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Zum zweiten Mal lud die Hansekontor GmbH Wismar zum „Rock im Ring“ in die Markthalle am Alten Hafen. Wo am Vorabend Boxer und Boxerinnen die Fäuste fliegen ließen, rockten nun die sechs Musiker von „Rooster's Farm“ aus Rostock. Mitten im Ring — auch ungewöhnlich, so eine Bühne für Musiker. „Das ist auch mal was anderes, in einem Boxring zu spielen“, lachte Gitarrist Björn Kenzler in der Pause.

Zwei Gitarristen (Lars und Björn Kenzler), Bass (Charles Peter), die wunderbare Mundharmonika von „Fiete“ Busse, Schlagzeug (Bernd Kenzler) und die intensive Stimme von Bert Heinsberg — das sind „Rooster's Farm“. Zusammen spielen sie „Klassiker“ aus Blues und Rock mit ihrer eigenen Prise Southern-Rock. Sprich satte Gitarren, dazu das markante Mundharmonikaspiel von Fiete Busse und die passende Stimme von Frontmann Bert Heinsberg.

Björn Kenzler erzählte von der Band, die es erst seit zwei Jahren so gibt. „Aber wir machen alle seit Jahren Musik“, erklärte er. Lange hatte die Band nach der passenden Stimme gesucht, die zur Musik passt und die Musik auch „lebt“. Mit Bert Heinsberg haben die Musiker diese Stimme gefunden, die von den anderen Musikern der Band singend weiter getragen wird. Schon die ersten Takte gingen in die Beine, ließen die Gäste mitwippen, mittanzen oder gleich richtig rocken! Sie hatten viel Platz zum Tanzen. Nur etwas über 60 Gäste kamen zum Konzert. „Schade, dass so wenige hier sind“, kommentierte Ronald Konkel, „die Plakate hingen doch in ganz Wismar und in der OSTSEE-ZEITUNG stand das Konzert auch vorher!“ Auch er geriet bei der Musik richtig ins Schwärmen, zusammengefasst mit einem kurzen und knackig norddeutschen „Is gut!“.

Schon vor dem letzten Lied forderten die Gäste lautstark Zugaben. Und die bekamen sie auch — ein „Come together“, gesungen vom Schlagzeuger. Die Gäste forderten „Fiete, einer geht noch!“. Denn der Mundharmonikaspieler ist in der Stadt kein Unbekannter, er ist gebürtiger Wismarer. Nach gut zwei Stunden entließen die Wismarer die Band. Die Musiker versprachen, wieder zu kommen.

Von Nicole Hollatz

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