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Auf Zeitreise im Tapetensaal

Wismar Auf Zeitreise im Tapetensaal

Die Altstadt von Wismar gehört zum Weltkulturerbe. Das Besucherzentrum „Welt-Erbe-Haus“ gibt Besuchern in einem mittelalterlichen Dielenhaus Einblicke in die Hansezeit.

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Familie Nottensteiner aus Bayern lauscht mithilfe von Ohrmuscheln den Erklärungen im Wismarer Tapetensaal.

Quelle: Ann-Christin Schneider

Wismar. Was die Altstadt Wismars zu einem Weltkulturerbe der Unesco macht, wird im „Welt-Erbe-Haus“ thematisiert. An einem mittelalterlichen Dielenhaus werden die baulichen Besonderheiten gezeigt. „Wir wollen erhaltene Elemente bewahren und gleichzeitig informieren“, sagt Rita Gralow vom Welterbe-Amt.

Denn das etwa 700 Jahre alte Dielengebäude weist die typische längliche Struktur der Quartiere des 14. Jahrhunderts bestehend aus Vorderhaus, Kemladen und Hof auf. Während die Bürger die Vorderhäuser für die Geschäfte oder zur Lagerung von Gütern nutzten, wurde in den beheizten Holz- oder Fachwerkanbauten – Kemladen genannt – gewohnt und geschlafen.

An den multimedialen Aktionstischen informieren sich Besucher interaktiv im Besucherzentrum über die Geschichte der Stadt. In sieben Räumen werden zu den Themen Städtebau, Häuser-Architektur, Regeln und Handel in der Hanse sowie Wasserversorgung Filme, Animationen oder Audiomaterial geboten. Parallel dazu sind die herausgearbeiteten Funde am Haus als sogenannte Sichtfenster gestaltet. Zu den  architektonischen Glanzstücken gehören originaler klassizistischer Stuck, barocke Decken und Rokokomalereien.

Optischer Höhepunkt der Ausstellung ist der Tapetensaal im Obergeschoss. 64 Quadratmeter Wandfläche sind mit Papierdrucken geschmückt. Der Künstler Xavier Mader hat Anfang des 19. Jahrhundert die mythische Geschichte „Reisen des Telemach auf der Insel Calypso“ abgebildet.

Ann-Christin Schneider

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