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Wismar Auf der Suche nach dem Traumberuf

Mehr als 1700 Schüler aus Nordwestmecklenburg sind am Freitag zur Berufsinfobörse nach Wismar gekommen. Dort konnten sie sich bei knapp 70 Ausstellerin über Ausbildungsmöglichkeiten informieren. Schon jetzt sollten Bewerbungen für 2018 rausgehen.

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Über die Aufgaben eines Krankenpflegers informieren sich Kevin Oberlies, Hannes Marach und Lukas Düsing bei der Auszubildenden Michaela Raphael (v.l.). Die junge Frau ist bereits im dritten Lehrjahr am Sana Hanse-Klinikum.

Quelle: Michaela Krohn

Wismar. Knackevoll ist der Parkplatz vor der Alten Reithalle in Wismar gestern gewesen. Denn der Andrang zur 22. Berufsinfobörse war groß. Mehr als 1700 Schüler aus ganz Nordwestmecklenburg kamen mit Bussen nach Wismar, um sich über Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu informieren. Die Veranstaltung unter dem Motto „Frisch mit MINT“ ist auch heute noch für Besucher geöffnet. So sollen vor allem Schülerinnen auch für technische Berufe begeistert werden.

 

Rechtzeitig bewerben

Auch Lilly Werner und Anne Mirau aus Gadebusch interessieren sich dafür und haben sich bei Annemarie Reiher vom Energielieferanten Wemag über das Ausbildungsangebot informiert. „Der Zulauf ist sehr groß, die Schüler sind sehr interessiert“, sagt die Personalerin, die überwiegend Ausbildungsplätze für Elektrotechniker für Betriebstechnik sucht. Einigen sei jedoch nicht bewusst, dass sie sich schon ein Jahr im Voraus – also jetzt – für Lehrstellen bewerben müssen. „Mit dem Halbjahreszeugnis im kommenden Februar ist es für die Bewerber oft schon zu spät“, sagt Annemarie Reiher.

Keine Angst vor der Bewerbung

Damit das auch gut klappt, bieten die Organisatoren der Berufsmesse auch ein Bewerbungstraining an. „Die Schüler sollen fit für alle Abläufe gemacht werden“, heißt es aus dem Organisationsteam. Dazu gehöre nicht nur Lebenslauf und Anschreiben in eine entsprechende Form zu bringen, auch der richtige Kleidungsstil sei für einen ersten guten Eindruck wichtig. Den Kandidaten solle auch die Angst vor dem ersten Bewerbungsgespräch genommen werden. Auf der Berufsinfobörse können sie so auch ein Bewerbungsvideo erstellen.

Dazu passend findet im gegenüberliegenden Phantechnikum zum zweiten Mal der Karrierenavigator statt. Diese Veranstaltung beschäftigt sich vor allem mit der Frage: „Was tun nach dem Abitur?“. Studium, Berufsausbildung, Wanderjahre – wer sich darüber informieren möchte, kann die Räume des Technikmuseums besuchen.

Klinikum sucht 24 Azubis

Vertreten war unter anderem auch das Wismarer Sana Hanse-Klinikum. An dessen Stand sind Kevin Oberlies, Hannes Marach und Lukas Düsing gleich aktiv geworden und haben an einer Puppe geübt, wie man Medikamente unter die Haut spritzt. Wie es geht zeigt Auszubildende Michaela Rudolph. „Das Spritzen ist noch eine der leichteren Übungen“, sagt die engagierte Wismarerin und drückt Schüler Hannes Marach das Material in die Hand. Der setzt an und zack, die Flüssigkeit ist unter die „Haut“ der Puppe gespritzt.

Ganze 24 Ausbildungsplätze hat das Klinikum 2018 zu vergeben. „Vor allem Gesundheits- und Krankenpfleger werden gesucht“, betont Ausbildungsbeauftragte Schwester Kornelia Wegner. „Viele interessieren sich aber auch vor allem für die Berufe Kinderkrankenschwester und Hebamme“, fügt sie hinzu.

Die Berufsinfobörse und der Karrierenavigator sind auch heute noch von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Die Messe findet in der Alten Reithalle Zum Festplatz in Wismar statt.Informationen im Internet unter www. infoboerse-berufsstart.de

Michaela Krohn

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