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Aus der Chronik

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Das Kloster Sonnenkamp wird ursprünglich 1211 in Parchow, in der Nähe des Klosters Doberan, als Nonnenkloster gegründet und der Gottesmuter Maria sowie dem Evangelisten Johannes geweiht.

Das Kloster Sonnenkamp wird ursprünglich 1211 in Parchow, in der Nähe des Klosters Doberan, als Nonnenkloster gegründet und der Gottesmuter Maria sowie dem Evangelisten Johannes geweiht. Es führte den Namen Sonnenfeld oder Sonnenkamp.

Acht Jahre später, 1219, wurde das Kloster in die schützende Nähe der slawischen Burg Kussin verlegt. Das Dorf übernahm rasch den Namen „Campus Solis“, „Sonnenkamp“. Er wurde jedoch von „Neukloster“ verdrängt, der auf die Umsiedlung der Nonnen verwies.

Der Klosterbau erfolgte hauptsächlich in drei Bauperioden zwischen 1219 und 1240. In dieser Zeit entstand auch die Kirche. Sie wurde 1236 der heiligen Jungfrau Maria und dem Evangelisten Johannes geweiht.

Durch Schenkungen, Kauf und Tausch erwarb das Kloster im 13. und 14. Jahrhundert große Gebiete, wurde wohlhabend und bedeutend. Das zeigen allein schon die sieben Fürstenbesuche in den Jahren 1319 und 1320.

Die Nonnen widersetzten sich lange der Reformation. 1552 schickte Herzog Ulrich I. als Administrator zwar den ersten lutheranischen Prediger nach Neukloster. In die Klosterkirche durfte er nicht. Weil es kein Pfarrhaus gab, musste er im Fischerhaus wohnen.

Unter Leitung der katholischen Anna von der Lühe lebten noch 1581 Nonnen im Kloster. Trotz der 25 Jahre zuvor verfügten Aufhebung weigerten sie sich entschieden, das Kirchenornat herauszugeben.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg kam Neukloster 1648 wie Wismar und Teilen der Insel Poel zu Schweden. 1803 verpfändete Schweden die Gebiete für 100 Jahre an den mecklenburgischen Herzog Friedrich Franz I. – und verzichtete 1903 auf die Einlösung des Pfands.

Vom Kloster ist außer der Kirche nur die ehemalige Propstei, ein um 1400 errichteter Bau, erhalten. Er ist jetzt Kindergarten.

OZ

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