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Ausbau erneuerbarer Energien gerät ins Stocken

Bobitz/Zingst Ausbau erneuerbarer Energien gerät ins Stocken

In MV werden immer weniger Windkraftanlagen und Solarparks gebaut.

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Ein Monteur schaut sich ein Solarkraftwerk an.

Quelle: Arno Burgi

Bobitz/Zingst. Der Ausbau erneuerbarer Energien in MV gerät ins Stocken. Es entstehen immer weniger Windkraft- und Photovoltaikanlagen. Einige werden sogar zurückgebaut. So ist nach sieben Jahren Stillstand in Bobitz im Kreis Nordwestmecklenburg ein Solarpark vollständig abgebaut worden. Die Anlage wurde nie ans Netz angeschlossen, denn es war bereits ausgelastet. Der ursprüngliche Investor hatte die begrenzte Kapazität des benachbarten Einspeisepunktes des Netzbetreibers „e.dis“ nicht bedacht.

„Der Boom beim Bau von Solarparks ist vorbei“, sagt der Landesvorsitzende der Grünen Johann Georg Jaeger. Laut der Bundesnetzagentur wurde in MV im Jahr 2016 136,7 Megawatt Solarstrom neu ins Netz eingespeist. 2012 waren es noch 450,5 Megawatt. Der Rückgang hänge vor allem mit der stark zurückgegangenen Einspeisevergütung zusammen, sagt Jäger. Im Jahr 2010 bekamen Energieversorger noch 28 Cent pro erzeugte Kilowattstunde. Abhängig vom Standort und der Leistung liegt der Wert heute zwischen 8,5 und 12,3 Cent. Die Förderung von Photovoltaikanlagen auf Ackerflächen wurde ganz abgeschafft.

Alexander Salenko

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