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Ausstellung zur DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee

Grevesmühlen Ausstellung zur DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee

Die Jugend ist in der DDR Hoffnungsträger einer sozialistischen Zukunft gewesen. Die SED versuchte, junge Menschen von Kindesbeinen an ideologisch zu erziehen und ins politische System einzubinden.

Grevesmühlen. Die Jugend ist in der DDR Hoffnungsträger einer sozialistischen Zukunft gewesen. Die SED versuchte, junge Menschen von Kindesbeinen an ideologisch zu erziehen und ins politische System einzubinden. Die Ausstellung „Hoffnungsträger oder Staatsfeind?“, die am Donnerstag, dem 22. September, um 19 Uhr im Grevesmühlener Museums- und Vereinshaus eröffnet wird, beschreibt das Spannungsfeld der DDR-Jugend zwischen Mitmachen, Anpassen und Aufbegehren. Zahlreiche Beispiele aus dem ehemaligen Ostseebezirk Rostock zeigen, warum und mit welchen Methoden die Stasi unangepasste Jugendliche verfolgte. Auch die zielgerichtete Werbung Minderjähriger als Stasi-Informanten wird thematisiert.

Zur Eröffnung der Ausstellung „Hoffnungsträger oder Staatsfeind? – DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee“ schildert Michael Heinz von der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) konkrete Beispiele aus Nordwestmecklenburg.

Schulen sowie Kinder- und Jugendorganisationen spielten eine wichtige Rolle. Aber nicht alle Jugendlichen ließen sich vereinnahmen. Verstießen sie gegen die staatlichen Normen, trat oft die Geheimpolizei in Aktion. Im Auftrag der SED überwachte die Stasi unangepasste Jugendliche und verfolgte sie als „Staatsfeinde“.

Auch zu Fragen der Nutzung der Stasi-Unterlagen wie für die Rehabilitierung und Strafverfolgung sowie für Forschungs- und Medienanträge zur Aufarbeitung der Tätigkeit der Stasi geben die Mitarbeiter der Außenstelle Rostock des BStU kostenfrei Auskunft.

Die Ausstellung ist geöffnet bis 30. September Montag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr, Freitag und Sonnabend von 10 bis 14 Uhr; ab 1. Oktober Dienstag und Mittwoch von 10 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, Donnerstag von 10 bis 12.30 und von 13 bis 17 Uhr, Freitag von 10 bis 14 Uhr. Die Ausstellung ist bis zum 14. Oktober zu sehen.

OZ

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