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Bahnhof Grevesmühlen: Das wünschen sich die Fahrgäste

Grevesmühlen Bahnhof Grevesmühlen: Das wünschen sich die Fahrgäste

Die Deutsche Bahn will den Bahnsteig in Grevesmühlen sanieren / Die Fahrgäste begrüßen den Schritt / Allerdings gibt es einige Forderungen an den Investor

Grevesmühlen. Mehr als fünf Millionen Euro will die Deutsche Bahn in den kommenden Jahren in die Sanierung des Grevesmühlener Bahnhofs investieren. Der Bahnsteig vor dem Hauptgebäude sowie die Übergänge in der Rehnaer Straße und im Questiner Weg sollen komplett erneuert werden. Soweit die guten Nachrichten. Die schlechte: Einen Fahrstuhl wird es nicht geben, stattdessen wird die Unterführung saniert.

„Das ist für die Kurgäste beispielsweise, die nach Boltenhagen wollen und mit dem Zug anreisen, zurzeit eine Katastrophe“, sagt Martin Lamche aus Grevesmühlen. Der 60-Jährige ist selbst Eisenbahner und froh über die Investition in seiner Heimatstadt. „Denn wenn die Fahrgäste mit ihrem Gepäck durch die Unterführung müssen, dann ist das für mache kaum zu schaffen.“ Auch Radfahrer, die mit ihrem Drahtesel in Grevesmühlen den Zug nutzen wollen, haben schlechte Karten. Eltern mit Kinderwagen haben kaum eine Chance, den Bahnsteig zu betreten.

Die Unterführung ist auch den Fahrgästen ein Dorn im Auge. „Grauenhaft“, nennt Ursula Langendorf aus Boltenhagen den aktuellen Zustand. „Es muss etwas dafür getan werden, dass man einfacher auf den Bahnsteig kommt“, sagt die 74-Jährige, die häufiger selbst mit dem Zug fährt. Dieser Meinung ist auch Nico Kleinschmidt aus Schönberg. Für ihn führt kein Weg an der Einrichtung eines Fahrstuhls vorbei. „Diese Unterführung macht es älteren Leuten schwer. Oftmals stehen sie an der Treppe und warten auf Hilfe“, berichtet der 27-Jährige. Lob spricht er dagegen für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes aus. „Das ist wirklich super geworden.“

Mit dieser Meinung steht er nicht alleine da: Auch Vera Grollmisch (75) aus Klütz und Monika Gebur (57) aus Grevesmühlen gefällt das restaurierte Gebäude. Was allerdings die Bahnsteige angeht, ist Vera Grollmisch gar nicht zufrieden. Sie sind ihr viel zu niedrig, die Gefahr beim Einsteigen in die Bahn viel zu hoch. Deshalb fährt sie nur noch mit dem Bus, wie sie sagt.

Doris Rymarczyk (55) aus Köln steigt zum ersten Mal in Grevesmühlen aus. Sie wird von ihrer Schwester abgeholt, die an der Ostsee eine Kur macht. Auch ihr gefällt das Bahnhofsgebäude. Allerdings findet sie den fehlenden Aufzug problematisch. Angelika Lipka (69) aus Grevesmühlen hingegen ist komplett unzufrieden, mit dem Aussehen des Gebäudes und den Zuständen auf den Bahnsteigen.

Annett Meinke und Michael Prochnow

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