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Bernd Hilse ist Beauftragter für Behinderte

Wismar Bernd Hilse ist Beauftragter für Behinderte

71-Jähriger will bei Problemen helfen und Ansprechpartner vermitteln

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Ich verstehe mich als erste Anlaufstelle und Vermittler.“Bernd Hilse aus Wismar

Wismar. Seine Aufgabe ist es, als Bindeglied zwischen der Wismarer Bürgerschaft und dem Behindertenbeirat des Landkreises Nordwestmecklenburg zu fungieren. Bernd Hilse (Die Linke) verspricht, die Interessen und Belange der Bürger mit Handicap gegenüber der Stadtverwaltung, der Bürgerschaft und ihren Ausschüssen sowie in der Öffentlichkeit zu vertreten. Gestern startete der Behindertenbeauftragte der Wismarer Bürgerschaft mit seiner ehrenamtlichen Arbeit.

Nachdem die CDU- Fraktion den Antrag in der Bürgerschaft eingereicht hatte, wurde die Stelle neu geschaffen. Vom Seniorenbeirat stammte der Vorschlag, Bernd Hilse mit der Aufgabe zu betrauen. Die CDU hatte zuvor Frieder Weinhold (CDU) als Kandidaten präsentiert. Ergebnis der Wahl im Juli: 17 Mitglieder plädierten für Hilse, 13 stimmten für Weinhold.

Hilse engagiert sich seit dem Jahr 2004 in der Bürgerschaft und in den beiden Ausschüssen Bau sowie Kultur, Sport, Jugend, Bildung, Soziales. Außerdem ist der gebürtige Zierower, der bei schönem Wetter häufig in seinem Garten in der Anlage „Am Dorstein“anzutreffen ist, als Schriftführer im Seniorenbeirat. Hilse hofft, dass aus Vereinen, Verbänden und Institutionen Hinweise kommen, wie Menschen mit Behinderungen noch besser geholfen werden kann. „Um Einzelprobleme, etwa einen Wohnungstausch oder einen fehlenden Aufzug, kann ich mich nicht kümmern. Solche Anliegen leite ich aber gerne an die zuständigen Einrichtungen weiter“, verspricht der 71-Jährige. „Ich verstehe mich als erste Anlaufstelle und Vermittler.“

Tino Schwarzrock (Bündnis 90/ Die Grünen) betont: „Was an Problemen in Wismar bekannt wird, soll Bernd Hilse in den Kreis tragen und umgekehrt. Wichtig: Nicht nur Rollstuhlfahrer stoßen im Alltag auf Hindernisse, sondern zum Beispiel auch Menschen, die schlecht oder gar nicht sehen beziehungsweise hören können.“

Bernd Hilse möchte – nach Rücksprache mit dem Präsidenten der Bürgerschaft und den Vorsitzenden der Fraktionen – einmal monatlich einen Sprechtag im Rathaus anbieten. Briefe für den Beauftragten können schon an das Büro der Bürgerschaft geschickt oder dort abgegeben werden.

„Was das Thema Barrierefreiheit betrifft, ist die Hansestadt Wismar mit ihren Gebäuden auf einem guten Weg“, sagt Burghard Rode, Sachgebietsleiter Gebäudeverwaltung und Hochbau in der Stadtverwaltung sowie seit einigen Monaten Beauftragter für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Es sei jedoch aufgrund baulicher Situationen nicht möglich, eine hundertprozentige Barrierefreiheit zu ermöglichen.

Rode: „Die Ideallösung wäre ein Fahrstuhl vom Keller bis zum Dach. Doch das funktioniert nicht immer. Manchmal muss ein Mittelweg her, der auch finanzierbar ist.“

Norbert Wiaterek

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