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Wismar Berufsschüler lernen zusammen online
Mecklenburg Wismar Berufsschüler lernen zusammen online
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14:16 26.10.2018
Anna Maria Ewerlin demonstriert im Produktionslabor den teilnehmenden Lehrkräften eines Haleo-Workshops die Funktionsweise des Green Screen-Verfahrens. Quelle: Hochschule Wismar/Sabine Ihl
Wismar

“Haleo“ ist der Name eines neuen Bildungsprojektes und steht für „Handlungsorientiert lernen online“. Genauer gesagt verbirgt sich dahinter eine landesweite Plattform, an der sich jetzt die drei Industrie- und Handelskammern und insgesamt zwölf Berufliche Schulen und Bildungszentren aus MV beteiligen. Sie alle bieten eine neue Lehrform an: Unterricht per Mausklick an.

Die Hochschule Wismar, an der sich das E-Learning-Zentrum befindet, rechnet mit einem zukünftigen Nutzerkreis von 1000 Schülern und 30 Lehrern. Ziel ist es, Lernprozesse besser aufeinander abzustimmen und die Schüler zu befähigen, aktiv problemlösend, handlungsorientiert und standortübergreifend zu lernen. In sieben Workshops sollen daher zwölf Lehrer fortgebildet werden, um in ihren Schulen als Multiplikatoren zu agieren und ihr Kollegium für die Teilnahme am Projekt zu gewinnen. Dabei werden unter anderem die Themen Mediendidaktik, Medienrecht, Medienproduktion und natürlich die grundlegende Bedienung der „Haleo“-Plattform mit all ihren Möglichkeiten behandelt. Auch das Produktionsstudio für E-Learning Anwendungen (PELA) an der Hochschule Wismar wird den Schulen wieder zur Verfügung stehen. Erste Interessenten haben bereits Aufnahmetermine reserviert.

Das Bildungsministerium, die IHK Neubrandenburg, die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern Greifswald sowie die Hochschule Wismar haben das E-Learning in den Bildungsbereichen „Wirtschaft, Verwaltung und Handel“ und „Elektrotechnik“ an beruflichen Schulen erprobt – auch mit einem Praxisteil, bei dem Berufsschüler das Produktionsstudio des E-Learning Zentrums an der Hochschule Wismar besucht und die dortigen technischen Möglichkeiten getestet haben“, blickt Projektleiter Professor Jürgen Cleve auf knapp zwei Jahre intensiver Arbeit zurück.

Laut Steffen Freiberg, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, biete die Plattform technische Komponenten an, schaffe Handlungssicherheit für Lehrer und baue so mögliche Berührungsängste ab. Dennoch gelte „Pädagogik vor Technik“. „Digitale Infrastruktur und Endgeräte können Art und Organisation von Unterricht verändern, die Lehrkraft jedoch nicht ersetzen“, betont der Staatssekretär. Für den Rektor der Hochschule Wismar, Professor Bodo Wiegand-Hoffmeister, steht das Projekt für eine beispielhafte Zusammenarbeit verschiedener Partner in Mecklenburg-Vorpommern. „Als Hochschule Wismar freut uns insbesondere, dass wir als der kompetente Ansprechpartner in Sachen E-Learning-Anwendungen auch über den Bereich der Hochschullehre hinaus wahrgenommen und anerkannt werden und so einen wichtigen Beitrag auch für den Schulbereich leisten können", so der Rektor.

OZ

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