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Beyer gewinnt 31 von 32 Wahlbezirken

Wismar Beyer gewinnt 31 von 32 Wahlbezirken

Wismars alter und neuer Bürgermeister kommt in elf Wahllokalen auf mehr als 60 Prozent. Hans-Martin Helbig gewinnt einmal in der Altstadt.

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Bürgermeisterwahl am 15. April in Wismar: Annika Behrens (links) und Ramona Lange schütten die Wahlurne mit den Stimmzetteln aus.

Wismar. Jubelstimmung im Lager von Thomas Beyer, Trübsal bei den Herausforderern. Am Tag nach der Bürgermeisterwahl von Wismar werden die Ergebnisse analysiert. Auffällig: 31 von 32 Wahlbezirke konnte Thomas Beyer (SPD) mit größtenteils klarem Vorsprung für sich entscheiden.

 

OZ-Bild

Wismars langjährige Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken gratulierte Thomas Beyer.

Quelle: Fotos: Heiko Hoffmann
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AfD-Kandidat Angelo Tewes nach der Gratulation an Wahlsieger Thomas Beyer.

In elf Wahlbezirken kam der alte und neue Bürgermeister sogar auf über 60 Prozent. Den Spitzenwert mit 66 Prozent errang der 58-Jährige in einem der vier Briefwahllokale. Im Wahllokal der Awo-Geschäftsstelle in der Erich-Weinert-Promenade kam Beyer auf 63,9 Prozent. In 18 weiteren Wahlbezirken konnte er mehr als 50 Prozent für sich verbuchen, in nur drei Wahllokalen lagen die Ergebnisse zwischen 40 und 50 Prozent.

Am Wahlsonntag zeigte sich Thomas Beyer erleichtert, dass es keinen zweiten Wahlgang gibt: „Ich hatte gehofft und auch das Gefühl, dass es klappen könnte.“ Bei der Bürgermeisterwahl vor acht Jahren war der Rathauschef auf 63,1 Prozent der abgegebenen Stimmen gekommen.

Herausforderer Hans-Martin Helbig (FDP, unterstützt auch von CDU, Grüne und Für-Wismar-Forum) erzielte 30,1 Prozent. Seine besten Ergebnisse errang der 34-Jährige in der Altstadt. Im Wahllokal 1, Klostercafé der Diakonie in der Mecklenburger Straße, lag er sogar mit 41,8 Prozent vor Beyer (40,4 Prozent). In allen anderen Wahlbezirken kam Helbig nicht über Platz zwei hinaus. Entsprechend enttäuscht sagte er am Sonntag: „Ich bin fest davon ausgegangen, in die Stichwahl zu kommen. Dafür haben wir alles aufgeboten, was möglich war.“ Mehr erhofft und ausgerechnet hatten sich auch Horst Krumpen (Die Linke, 7,9 Prozent) und Angelo Tewes (AfD, 5,8 Prozent). Krumpen kam in 24 Wahlbezirken auf Platz drei, in neun Lokalen landete Tewes auf dem dritten Platz. Auf beide Bewerber entfielen im Wahlbezirk 19 (Kita Seebad Wendorf) jeweils 36 Stimmen. Die AfD kam in keinem Stimmbezirk auf über zehn Prozent. Die Wahlbeteiligung blieb mit 45,3 Prozent unter der Beteiligung von vor acht Jahren (47,3 Prozent). Den besten Wert gab es am Sonntag mit 50 Prozent im Wahlbezirk 15 (Marktkauf 1), gefolgt vom Wahlbezirk 12 (Evangelische Schule, 48,4 Prozent) und Marktkauf 2 (48,1 %).

Richtig schlecht mit unter 30 Prozent war die Beteiligung in den Wahlbezirken 21 (B.-Brecht- Schule 2 am Friedenshof, 28,2 %), 26 (C.-Jesup-Schule in Wendorf, 28,6 %) und im Wahlbezirk 25 (C.-Jesup-Schule, 28,9 %).

Heiko Hoffmann

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