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Bildband macht Lust auf intakte Natur

Schattin/Zarrentin Bildband macht Lust auf intakte Natur

Alle Wege führen nach Rom. Sagt man. Man könnte aber auch sagen: Alle Wege führen an den Schaalsee.

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Im neuen Bildband: Ein Seeadler fängt einen Fisch im Biosphärenreservat Schaalsee.

Quelle: Volker Bohlmann

Schattin/Zarrentin. Alle Wege führen nach Rom. Sagt man. Man könnte aber auch sagen: Alle Wege führen an den Schaalsee. Und viele Wege führen durch das Biosphärenreservat Schaalsee, das von Schattin im Norden bis Zarrentin im Süden reicht. Es sind mehr als 140 Kilometer Wanderwege. Noch mehr Kilometer können Radler abreißen: Das Radwegenetz im Biosphärenreservat umfasst mehr als 400 Kilometer. Damit sich niemand verfranst, wurden 780 Wander- und Radwegeschilder aufgestellt. Zum Kennenlernen gibt es jetzt einen neuen Bildband. Auf 204 Seiten geht es mit fantastischen Fotografien auf Eroberungstour, „Biosphärenreservat Schaalsee — eine Bilderreise“ heißt das Schmuckstück.

40 Jahre lang war die Schaalseeregion weitgehend tabu — die ehemalige innerdeutsche Grenze verhinderte eine normale Nutzung. So verwilderten während der vier Jahrzehnte dauernden deutschen Teilung ehemals land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, es entstanden regelrechte Urwälder. „Das Buch spiegelt wider, was die Region zu bieten hat“, erklärt Gerd Schriefer. Der Geschäftsführer des Fördervereins Biosphäre Schaalsee blickt mit Begeisterung auf die landschaftliche wie kulturelle Entwicklung. „Was sich hier getan hat, ist dramatisch — für die Bewohner vor Ort ebenso wie für die Touristen.“ Auch Klaus Jarmatz ist von dem Bildband begeistert. Der Leiter des Amtes für das Biosphärenreservat Schaalsee betont, dass es die Region als touristisches Ziel schließlich noch nicht lange gibt. „Mit seinen 25 Jahren ist das Biosphärenreservat Schaalsee vergleichsweise kurz auf dem Markt, aber wir sind in Europa etabliert. Und wir werden wahrgenommen“, erklärt er stolz.

Nun also gibt es pünktlich zum Saisonbeginn den schweren und gewichtigen Bildband. Eine Gemeinschaftsproduktion übrigens, an der fünf Männer immerhin drei Jahre lang gearbeitet haben. „Es ist also kein Schnellschuss“, versichert Gerd Schriefer.

Die Idee, nicht bloß Bilder aneinanderzureihen, sondern den Leser auf eine Rundreise mitzunehmen, entpuppte sich als aufwändiges Unterfangen.

"Biosphärenreservat Schaalsee — eine Bilderreise": leinengebundene Ausgabe, 204 Seiten, 34,90 Euro

Von Dorothea Baumm

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