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Blinde Radfahrer lernen Wismar am Tastmodell kennen

Wismar Blinde Radfahrer lernen Wismar am Tastmodell kennen

Verein „Tandem-Hilfen“ veranstaltet traditionelle Woche für 13 Paare

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Wismars Altstadt erkunden am Tastmodell. Rechts erklärt der Betreuer einem taubblinden Teilnehmer per Lorm-Alphabet, was er sieht.

Quelle: Haike Werfel

Wismar. Elf blinde und stark sehbehinderte Menschen sowie zwei Taubblinde mit ihren Betreuern führt die diesjährige Tandemwoche des Boltenhagener Vereins „Tandem-Hilfen“ auch wieder in die Hansestadt. Der sehende Pilot lenkt das Tandem und ermöglicht das gemeinsame Radfahren. Gestern besuchten die 13 Tandem-Paare das Zeughaus und das Welt-Erbe-Haus.

Anschließend erkundeten die blinden und sehbehinderten Teilnehmer Wismars Altstadt mit den Fingern am Tastmodell – gemäß seinem Motto in Brailleschrift „Fühlen, sehen, begreifen“.

„Die Taubblinden kommen aus der Stadt Erkrath bei Düsseldorf und aus der Nähe von Bautzen in Sachsen“, berichtete Hartmut Rudolph aus Wismar, 2. Vorsitzender des Vereins. Deren Betreuer nutzen das Lorm-Alphabet (Hand- oder Tast-Alphabet) als Hilfsmittel zur Kommunikation. Der „Sprechende“ tastet auf die Handinnenfläche des „Lesenden“. Dabei sind einzelnen Fingern sowie Handpartien bestimmte Buchstaben zugeordnet.

Die Gruppe, deren am weitesten gereistes Mitglied aus Vilshofen (Bayern) kommt, radelte am Montag von Boltenhagen zur Insel Poel. „Wir fahren in der Regel auf Radwegen und auf Nebenstraßen.

Ein Ehepaar im Begleitbus sorgt für kleine Mahlzeiten und hat ein Ersatz-Tandem dabei. Auf der Hinfahrt in Höhe Redentin musste es uns bei einer Panne helfen“, erzählt Hartmut Rudolph.

Sechs Tagestouren von 40 bis 80 Kilometern verlangen von den Freizeitradlern sportliche Fitness und Gemeinschaftssinn. Bereits zum achten Mal veranstaltet der Verein Tandem-Hilfen diese Woche für blinde und sehbehinderte Menschen, um sie besser in die Gesellschaft zu integrieren. „Tandemfahren ist echte Inklusion“, sagt Hartmut Rudolph.

• www.tandem-hilfen.de

Haike Werfel

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