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Bothmer: Der Förderverein präsentiert sich

Klütz Bothmer: Der Förderverein präsentiert sich

Beim Tag der offenen Tür stellen sich die Mitglieder an einem eigenen Stand vor.

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Volker Jakobs (r.) und Hans-Joachim Scheibler aus dem Vorstand des neuen Fördervereins vor Schloss Bothmer. Der Verein stellt sich am Sonntag erstmals öffentlich vor.

Quelle: Ulrike Oehlers

Klütz. Schloss Bothmer hat jetzt einen Förderverein. Beim Tag der offenen Tür (am Sonntag von 13 bis 17 Uhr) will er sich erstmals präsentieren — mit einem eigenen Stand. „Wir wollen das Land dabei unterstützen, dieses schöne Anwesen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen“, sagt Volker Jakobs aus Neuenhagen, der Vorsitzende des Fördervereins „Schloss Bothmer“. Die Vereinsgründung habe sich „Stück für Stück ergeben“, erzählt er. Im Vorjahr habe er sich beim Bothmertag bei Steffen Siefert vom Betrieb Bau und Liegenschaften des Landes danach erkundigt, ob es schon einen Förderverein gebe. „Er hat verneint, aber gesagt, man könne ja einen solchen Verein gründen.“ Jakobs, der leidenschaftlich heimatkundliche Forschungen betreibt, fügt hinzu: „Es ist deutschlandweit üblich, dass Baudenkmäler von überregionaler Bedeutung einen Förderverein haben.“

Werbung sei im Vorfeld nicht betrieben worden. Stattdessen seien all jene Personen, die im Laufe der Jahre bei Wiebke Schöne, Kastellanin von Schloss Bothmer, besonderes Interesse bekundet haben, zusammengetrommelt worden, berichtet Jakobs. Zwölf Personen nahmen am 15. Mai an der Gründungsversammlung im ehemaligen Wäschereigebäude teil. „Im Moment sind es noch Leute aus der Region — aus dem Klützer Winkel und Wismat. Sie kannten sich vorher eher nicht“, so der Vorsitzende. „Wir haben relativ wenige Klützer dabei. Sie haben in den letzten zwanzig Jahren einiges durchlitten, deshalb sind sie etwas reserviert“, vermutet er.

Ziel sei, „Freunde des Hauses aus der Region, aber auch von weiter weg zusammenzubringen“, wie Jakobs es formuliert. Der Verein, für den die Gemeinnützigkeit beantragt wurde, will in enger Abstimmung mit der staatlichen Verwaltung einen Rahmen für Aktivitäten schaffen. „Angestrebt wird die ehrenamtliche Begleitung von Großveranstaltungen wie Bothmertag, Tag des offenen Denkmals und Musikfesten. Die Organisation kleinerer Kulturveranstaltungen und die Herausgabe von Publikationen können weitere Arbeitsfelder werden. Nicht zuletzt sollen die Mitglieder über den Stand der Sanierungsarbeiten, neue Erkenntnisse zur Geschichte des Schlosses und die aktuelle und geplante Nutzung der Anlage informiert werden“, erklärt Jakobs. Seine Stellvertreterin ist Uta Rose aus Wismar, zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden haben die Gründungsmitglieder Hans-Joachim Scheibler aus Elmenhorst gewählt, Schatzmeisterin wurde Mandy Förster aus Kasendorf.

Die frohe Botschaft, dass 7,7 zusätzliche Millionen Euro aus einem EU-Fördertopf in die Schloss-Sanierung fließen werden, haben die Bothmer-Freunde erfreut aufgenommen. „Wir freuen uns, dass es jetzt hier so zügig vorangeht und dass das ganze Haus saniert werden kann“, kommentiert Jakobs. „Sonst hätte man hier immer Baustellenflair gehabt. Es ist gut, dass die große Lösung gewählt wurde.“

Zusätzlich zu den bisher veranschlagten mehr als 18 Millionen Euro waren in der vergangenen Woche weitere Gelder zugesichert worden, um nicht nur das Haupthaus zu sanieren, sondern die gesamte barocke Anlage.

„Es ist fantastisch, dass aufgestockt wurde“, findet auch Scheibler. „Die Familie von Bothmer ist froh darüber, dass ihre Heimat wiederhergestellt wird.“ Scheibler pflegt nach eigenen Angaben freundschaftliche Beziehungen zur Familie von Bothmer, insbesondere mit dem direkten Nachkommen Stefan Graf von Bothmer, der in Bad Zwischenahn lebt.

Kontakt
Per E-Mail ist der Förderverein erreichbar unter info@fv-schlossbothmer.de,

per Post unter: Förderverein „Schloss Bothmer“, Volker Jakobs, Dassower Straße 13, 23942 Neuenhagen. Mitglieder des Vereins zahlen einen Jahresbeitrag von 25 Euro,

ermäßigt 15 Euro. Ehepaare zahlen 40 Euro.

 

Ulrike Oehlers

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