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Brandschützer wetteifern beim Kreisfeuerwehrmarsch

Brandschützer wetteifern beim Kreisfeuerwehrmarsch

Mehr als 30 Wehren absolvieren auf der 7,5 Kilometer langen Strecke in Barnekow verschiedene Stationen

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Die Mitglieder der Hohen Viechelner Wehr, hier Sven Grebin, beim Kreisfeuerwehrmarsch an der Station „Stiche und Bunde“.

Quelle: Maik Freitag

Barnekow Mit einem Bollerwagen und vollen Wasserflaschen machten sich am Sonnabendvormittag die Feuerwehrmänner aus Boltenhagen auf den Marsch. Doch was zunächst wie eine kleine Männertour ausgesehen hat, wurde schnell zu einer schweißtreibenden und ernsten Angelegenheit. Denn wie 30 weitere Erwachsenenwehren aus Nordwestmecklenburg absolvierten sie beim 21. Kreisfeuerwehrmarsch in Barnekow nicht nur 7,5 Kilometer zu Fuß, sondern mussten auch an fünf Stationen verschiedene Aufgaben lösen.

„Bei diesen Temperaturen haben wir zumindest auf die Jacken verzichtet. Aber die Aufgaben mussten trotzdem gelöst werden“, erklärte Kreiswehrführer Torsten Gromm. Die fast 200 Feuerwehrmänner und elf Jugendwehren nahmen es gelassen. „Der olympische Gedanke zählt, wenn wir nicht ganz vorne landen, ist es nicht ganz so schlimm“, erklärte Jan Ole Hennings vom Technischen Hilfswerk aus Gadebusch.

Ganz anders sahen das die Feuerwehrmänner aus Hohen Viecheln. Nach dem 15. Sieg in Folge beim Amtsausscheid im Löschangriff nass hatten sie eine vordere Platzierung im Visier. „Unter die besten fünf wollen wir schon kommen. Ein bisschen Ehrgeiz muss vorhanden sein, sonst brauchen wir nicht teilnehmen“, sagte Sven Grebin. Doch die Hohen Viechelner mussten am Ende einsehen, dass ein mehr als sieben Kilometer langer Marsch mehr abverlangt als der Wettbewerb im Löschangriff. Denn sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die Erwachsenen landeten im hinteren Drittel des Teilnehmerfeldes. „Leider ist ein echter Löschangriff was ganz anderes. Aber Spaß macht es trotzdem“, sagte Grebin.

Mit viel Elan gingen auch die elf Jugendwehren in den Wettkampf und mussten zum Beispiel feuerwehrtechnische Geräte erkennen und von einem Einsatzfahrzeug holen. „Ich musste ein Strahlrohr holen.

Aber ich wusste nicht genau, auf welcher Seite es am Auto befestigt ist. Deshalb hat es etwas länger gedauert“, erklärte Paul Brinker von der Feuerwehr Cramonshagen/Dalberg/Wendelstorf. Die Quittung bekamen die Jungs prompt und mussten sich mit einem Platz im Mittelfeld begnügen.

„Dieser Kreisfeuerwehrmarsch wird immer sehr gut angenommen. Wir steigern damit das Kameradschaftsverhältnis der Wehren untereinander. Bei einem echten Wettkampf ist jeder auf sich fokussiert", erklärte Gromm. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass einige Wehren bei einer Katastrophenschutzübung in Neukloster weilten und einige Jugendwehren sich bereits auf der Reise zum Jugendzeltlager in Prora befanden. „Wir haben 102 Erwachsenenwehren. Meistens ist die Hälfte hier. Dieses Mal kommt eine Ausbildung dazwischen“, sagte der Kreiswehrführer. Im nächsten Jahr, so hoffe er, sei die Zahl der Teilnehmer wieder höher. Denn in den vergangenen 20 Jahren habe sich herausgestellt, dass diese Art des Wettkampfes gut ankommt. „Etwas Spaß muss sein“, sagte Gromm. Ergebnisse Erwachsene: 1. Schönberg, 2. Alt Meteln, 3. Stepenitztal Löschgruppe Papenhusen; Jugendwehren: 1. Schönberg, 2. Stove, 3. Blowatz

Maik Freitag

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