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Bravo! Sportbund ehrt Nachwuchs

Wisma Bravo! Sportbund ehrt Nachwuchs

241 Kinder und Jugendliche sowie Übungsleiter für meisterliche Leistungen im Jahr 2017 gefeiert

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Bundestagsmitglied Frank Junge aus Wismar beglückwünscht Caja Freese, Landesmeisterin im Bogenschießen, und ihren Trainer Jürgen Peters vom SV Bad Kleinen.

Wisma. r. Gut eine Stunde lang wollte der Applaus im Saal des Wismarer Zeughauses kein Ende nehmen. Der Kreissportbund ehrte am Sonnabend seinen erfolgreichen Nachwuchs.

OZ-Bild

241 Kinder und Jugendliche sowie Übungsleiter für meisterliche Leistungen im Jahr 2017 gefeiert

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241 junge Sportlerinnen und Sportler aus Nordwestmecklenburg standen im vergangenen Jahr auf dem Siegertreppchen. 38 von ihnen erkämpften Landesmeistertitel, drei gewannen bei Nordostdeutschen Meisterschaften, einer wurde deutscher Meister. Sogar ein vierter Platz bei Weltmeisterschaften konnte erzielt werden.

Auch die Zweit- und Drittplatzierten wurden noch einmal gefeiert. Jedes Kind und jeder Jugendliche erhielt für seine großartige sportliche Leistung Beifall. Ebenso ihre Übungsleiter und Trainer.

„Auch ihnen gebührt unser vollster Respekt“, sagte Paul Ennen, seit zweieinhalb Jahren Vorsitzender der Kreissportjugend, „ebenso den ehrenamtlichen Helfern und Funktionären. Ohne sie bestünden keine Vereine, es könnten keine Turniere abgehalten werden.“ Deshalb nahmen nicht nur die anwesenden jungen Sportlerinnen und Sportler eine Urkunde in Anerkennung ihrer hervorragenden Leistungen entgegen, sondern auch die Trainerinnen und Trainer. Nicht jeder konnte der Einladung der Kreissportjugend zu ihrer 24. Sportlerehrung folgen, einige waren durch Wettkämpfe verhindert. Die Auszeichnungen nahmen Ehrengäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Sport vor.

Zur Urkunde bekamen die Nachwuchssportler diesmal einen 15-Euro-Kinogutschein geschenkt. „Eine gute Idee“ , meinten Marie Grad (15) und Lisa Frank (13) erfreut. „Da kann man was gemeinsam unternehmen.“ Die beiden Akrobatinnen trainieren bei der TSG Wismar und belegten bei den Landesmeisterschaften jeweils einen zweiten Platz. Sie freuten sich auch über die Einladung des Kreissportbundes, nach der Veranstaltung auf der Eisbahn im Alten Hafen Schlittschuh zu laufen.

Der Vorsitzende der Kreissportjugend, sowohl aktiver Bogenschütze als auch Trainer, sprach allen Sportlern seinen Glückwunsch für ihre Leistungen aus. „Ihr seid die Musterbeispiele für eure Übungsleiter, eure Vereine und den Landkreis Nordwestmecklenburg“, würdigte Paul Ennen die Erfolge. Er wünschte den Kindern und Jugendlichen, dass sie sie in diesem Jahr mit ihren Fähigkeiten, ihrem Talent und manchmal auch mit dem nötigen Quäntchen Glück wiederholen und darüber hinaus fortsetzen.

Der Vorstand der Sportjugend dankte den Sportlern für ihre Wettkampfleistungen und den Trainingsfleiß sowie den Übungsleitern und Kampfrichtern für ihren unermüdlichen Einsatz.

„Nicht zuletzt danken wir den finanziellen Förderern des Sports sowie den Eltern, Großeltern und Familienangehörigen, die Zeit und Verständnis für den Sport ihrer Kinder aufbringen und sie zum Training und zu den Wettkämpfen fahren“, sagte Vorstandsmitglied Martina Fischer.

Zuguterletzt wurden Vereine, die sich im Wettbewerb „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ beworben hatten, ausgezeichnet. In der Kategorie kleinster Verein mit bis zu 199 Mitgliedern kam der Polizei SV Wismar, Abteilung Leichtathletik, zu Ehren. Stellvertretend nahm Oskar Männer die Urkunde, Blumen und einen 250-Euro-Scheck entgegen. In der Kategorie mittlerer Verein mit 200 bis zu 699 Mitgliedern siegte der SV Bad Kleinen vor der SG Schlagsdorf 91. Platz drei ging an den TSV Gägelow und den Yachtclub Wismar 61. Vertreter der Vereine nahmen ebenfalls Geldprämien in Höhe von 250, 200 und 150 Euro entgegen. Diether Schmidt, Vorsitzender des TSV Gägelow, bedankte sich im Namen der ausgezeichneten Vereine. Im TSV Gägelow seien fast 50 Prozent der Mitglieder Kinder und Jugendliche, sagte er. „Beim Mutter-Kind-Turnen lernen bei uns die Kleinsten, wie man sich in der Gruppe bewegt und Rücksicht auf andere nimmt.“

Die Kategorie großer Verein mit mehr als 700 Mitgliedern erfülle laut KSB nur der SV Blau-Weiß Grevesmühlen. Er habe bereits mehrfach gewonnen und diesmal nicht am Wettbewerb teilgenommen. Der Landessportbund wolle diese Kategorie abschaffen.

Insgesamt trainierten im vergangenen Jahr 8051 Kinder und Jugendliche in Sportvereinen des Landkreises.

Ausgezeichnete Athleten und ihre Trainer aus Wismar und Umgebung

Einzelsportler

Leichtathletik: Vanessa Wolf, Luis Dannewitz, Nikita Zarenkow, Patricia Cordt, Pepe, Ronja und Robin Pelz, Clara Tonnecker, Fanni Gerlach, Collin Lenz, die Mädchen-Staffel 3x800m U12 sowie die Trainer Doreen Martin, Katrin Schmallowsky, Oskar Männer, Andreas Mücke, Thomas Meyer und Jürgen Moeck vom PSV Wismar;

Saskia Ditz, Lukas Streufert, Louis Jasinski, Hannah David, Lona Quednau, Tom Oagarth sowie die Jungen-Staffel 3x800m U12 sowie die Trainer Ingo Heinen, Robert Siegmund und Steffen Weihe vom SV

Blau-Weiß Grevesmühlen

Judo: Amilia Bunkus, Kilian Warnstädt, Eric Lischner sowie die Trainer Michael Hagenstein und Michael Bunkus vom ASV Grün-Weiß Wismar;

Kaya-Marleen Zubke, Michel Jung, David Laas, Flörian Nöske, Youri Wulff, Micha Wulff, Marty Wulff, Paula Peter und Trainer Eberhard Dettmer vom Schönberger Judoverein von 1963

Boxen: Kay und Dirk Weidenkeller, Nicole Schwarz, Amri Imamusaew, Kenneth Vorbeck, Sina Carsten, Ida-Kaeth Kowalski, Leon Kuhn, Martin Gabinek, Eric Statkus, Hannes-Dirk Schieritz, Emil Drathner, Alexander und Ariane Streeck, Yasin Tuncer, Milian Yermachek und die Trainer Jürgen Spieß, Holger Rosenthal, Andy Schiemann, Sascha Milyawski und Ingolf Kapell vom PSV Wismar;

Natalie Goldammer, Lena Dörflinger und Trainer Peter Fastnacht vom SV Bad Kleinen

Rettungssport:

Anne Rebone und die Mädchen-Staffel Ak 12 sowie die Trainer Harald Schütt und Dörte Stranz von der DLRG Bezirk Wismar Schach:

Manan Avetyan und Trainer Bernd Schulz vom ASV Grün-Weiß Wismar

Segeln: Karoline Rummel, Felix Schießer und Trainer Dirk Menzel vom Yachtclub Wismar 61

Kanurennsport:

Noah Möhring, Maxx Meyer, Josef Nillius und die Trainer Holger Steinhagen und Thomas Fischer (TSG Wismar)

Behindertensport Goalball:

Jugendmannschaft mit ihren Trainern Christina Erpen und Bernd Pingel (VfL Blau-Weiß Neukloster)

Bogensport:

Maximilian Pätsch, Lars-Arne Burghardt, Finn-Lukas Malcharczik, Fabienne Dahlke, Jannik Balzereit, Jonas Gazow, Cornell Zürner, Jasper Nowak, Oliver Rausche und ihre Trainer Maik Schimmel, Holger Giersch und Maik Faasch von der Schützenzunft Grevesmühlen 1653

Bogenschießen:

Caja Freese mit Trainer Jürgen Peters (SV Bad Kleinen)

Taekwondo:

Johannes Leschke und Trainer Stefan Ulicnik (Kumgang Taekwondo)

Bohlekegeln: Lina Besel, Annika Fromme, Marvin Skriwanek und Trainer Jens Lehmann (VfL Blau-Weiß Neukloster)

Kegeln: Alina Nöske und Trainerin Brigitte Röske vom SV Bad Kleinen

Gewichtheben:

Maximilian Mette, Jonas Winkelmann, Tino Noth, Paul Kroll mit Trainer Hans Wende vom Herrnburger AV 77

Akrobatik: Luisa Reich, Svenja Rossig, Tabea Harnack, Julie Homuth, Meggy Stolle, Leny Baumgart, Lilli Lange, Lisa Frank, Angie Berg, Frida Schmidt, Marie Grad, Frida Fergmann, Lisa Frank, Nhi Pham Yen, Talida Meykopf sowie die Trainer Holger Röpke, Michelle Dunkel, Jörg Stolle, Brita Kujath, Anne Grubert, Martina Homuth, Annelie Westphal und Jule Neumann (TSG Wismar)

Radsport: Sarah Wagner, Lukas Stallbaum, Timm Stallbaum, Ben Wustrow, Niklas Czuprynska, Chris Eichberg, Lorenz Kenneth, Konstantin Wagner, Erik Haase, Khaled Sarhan und ihr Trainer Ingo Eichberg vom SV Dassow 24

Mannschaften

Fußball:

Kreisauswahl Schwerin-Nordwestmecklenburg E-Jugend und Trainer Heinz Baade;

weibliche B-Jugend und Trainer Jörg Zelva vom FC Anker Wismar

Handball:

weibliche E-Jugend und die Trainerinnen Petra Freundenberg und Christel Wegner von der TSG Wismar

Kegeln:

männliche B-Jugend und Trainer Jens Lehmann,

männliche A-Jugend und Trainer Christian Rehork vom Kegelverein Nordwestmecklenburg

Haike Werfel

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Rostock
Niklas Tamm kegelt jeden Freitag in der Halle in Lütten Klein, gemeinsam mit sieben weiteren Jugendlichen. Vorher hatte er Fußball gespielt – beim Kegeln sei das Gemeinschaftsgefühl aber größer, sagt der 17-Jährige.

Die Zahlen sind dramatisch. Rund 40 Prozent seiner Mitglieder hat der Sportkeglerverband Mecklenburg-Vorpommern in den letzten 15 Jahren verloren. Die Aktiven werden immer älter und den Jugendlichen fehlt es an Interesse. Doch es gibt Ausnahmen, wie Niklas Tamm. Er wechselte vom Fußball zum Kegeln.

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