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Wismar Breitband im Landkreis: Zeitplan ist im Soll
Mecklenburg Wismar Breitband im Landkreis: Zeitplan ist im Soll
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00:05 24.10.2017
Martin Kopp ist seit wenigen Wochen der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises. Quelle: Foto: Daniel Heidmann
Wismar/Grevesmühlen

Quälend langsame Internetleitungen, vom weltweiten Netz abgeschnittene Dörfer – das alles soll bald Geschichte sein in Nordwestmecklenburg.

Die Bundesregierung hat ein Millionenprogramm aufgelegt, um den ländlichen Raum mit vernünftigen Internetleitungen zu versorgen. Die Nachricht dazu gab es bereits vor einem Jahr, bislang hat sich noch nicht eine Baggerschaufel in die Erde gebohrt, um ein Glasfaserkabel zu verlegen. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben.

Wie Martin Kopp, seit wenigen Wochen Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Nordwestmecklenburg, beim Unternehmerfrühstück in Grevesmühlen mitteilte, würden die Ausschreibungen laufen. „Es liegt alles im Zeitplan, ich gehe davon aus, dass im kommenden Jahr die Umsetzung beginnen kann.“

Die Ergebnisse der Ausschreibungen dürften allerdings wenig Überraschendes zutage fördern. Denn allzu viele Firmen gibt es nicht, die die Anforderungen erfüllen. Und ob am Ende die Telekom in jedes Dorf eine Leitung legen wird, steht ebenfalls noch in den Sternen.

Dem Landkreis stehen rund 190 Millionen Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung. Gefordert war ein Ausbau auf mindestens 50 Mbit. Der Kreis hat in seiner Ausschreibung 100 Mbit für Wohnhäuser und ein Gigabit für den Industriebereich festgelegt. Denn die 50 Mbit werden wahrscheinlich schneller als momentan geahnt erreicht sein. Wohl im zweiten Quartal 2018 wird mit den Tiefbauarbeiten begonnen.

Michael Prochnow

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